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‘ Bei der jetzigen Kiichenwirthschaft geht eine
Unmasse Kraft, Zeit und Geld verloren. Unsere
4 Frauen und Jungfrauen sind Wahrlich nicht zu be-
neiden. Schcn in aller Frühe beginnt das Hantiren
in der Küche. Bald nachdem der Kaüee gebraut ist,
, gehts an die mühevclle Fertigstellung der Suppe,
V Braten und der vielerlei Saucen. Nach dem arbeits­
reichen Vcrmittag muss der Nachmittagskaffee auf-
i getragen Werden. Wenn nun auch das Abendbrct
meistens einfacher ist Wie das Mittagsmahl, sc ist die
i gute Hausfrau dcch genöthigt, langere Zeit in der l
i Küche zuzubringen.
Nun ist aber der Aufenthalt in der mit allerhand
Düften geschwangerten Küchenatmcsphare für die
‘ Gresundheit sehr nachtheilig. Das viele Stehen am
Herd bringt es mit sich, dass ein grcsser Prczentsatz
unserer Frauen an geschwcllenen Füssen oder Krampf-
adern leidetll. Alle schäldlichen Einflüsse des heutigen
Küchenbetriebes aufzuzahlen, würde zu Weit führen.
4 Durch Einführung der Fruchtdiat werden alle
ii Nachtheile mit einem Schlage beseitigt. Hälusliche
H Szenen Wegen einer versalzenen Suppe, eines an-
gebrannten Bratens, einer missrathenen Saucegl giebts
nicht mehr. Glück und Zufriedenheit herrscht an
jeder mit Früchten gedeclïten Tafel.
i Die infclge Aufgabe des Küchenbetriebes er-
reichte Zeitersparniss gestattet es, dass sich die Mutter
mehr Wie hisher der Kinder­Erziehung Widmen kann.
Auch zum Aufenthalt in freier Natur bleibt ncch Zeit
{
l) Ich weiss es uur vom Hörensagen.
2) Derartiges scll ja dann und warm vorkommen.