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i nur Pflanzenkost und überlasset das Fleisch den Raub-
. thieren. Entxviirdigt nicht die göttliche Milde Eurer
· E Natur durch Grausamkeit gegen Eure Mitgeschöpfe
und übet keinen Verrath an denen, die Eurem Schutze
anvertraut sind. Die Mutter Erde bietet Friichte _
in Ueberiluss, und es fehlt Euch jede Entschuldi-
gung, Eure Leiber mit Thierleichen anzu­
fiillen."
Seitens der Gelehrten wird dem Volke leider noch
Ei innner die ,,kraftige" Fleischnahrung oder halb und
4 halb, d. h. die gemischte animalisch­vegetabilische, als
die einzig richtige empfohlen. Der beriihmte Virchow
hat aber die Unwissenheit der gelehrten Welt ein-
il gestanden: ,,Eine wissenschaftliche Diätetilï
ist bis jetzt noch unmöglich!" Die gelehrten ‘
Herren sehen eben den VVald vor Baunien nicht. Das
Sprüchwort behält Recht: ,,Jei gelehrter, desto ver-
kehrter ! "
So lïomrnt es denn, dass der souverane Unverstand
lg der Massen‘) sein Heil bei den Fleischtöpfen zu 1{`l]Jd(·B11
i Wahnt. Es fehlt den Massen das klare Be-
Wusstsein! Nur so ist es zu erklären, dass sich die
landlaufige Redensart vom sogenannten ,,l<raftigen"
Essen wie eine evvige Kranlïheit forterbt.
Recht deutlich drüclït sich v. Hallam aus:
,,Unseligi Mittelding von Engeln und vom Vieh,
Gott gab dir die Vernunft, und du gebrauchst sie nie."
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l) Hierzu gehören alle Gesellschaftski·eise; es sei ferme von mir,
lg diese Bezeichnung lediglich auf das werkthätige Volk anzuwenden.
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