HomeUngereimtes aus dem FrauenlebenPagina 32

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r (Er hat nicht, wie bie erften beiben, für aIIe granen, fvnbern
r nur für bie wirtfchaftlich unberfbrgten eine föebeutung. ·`
äiuf biefer grunbberfchiebenen Cätellung, bie äUèann nnb P)
E gran auf gefetlfchaftlichem, natürlichem, fittlichem nnb wirt= {
fchaftïichem Giebiete hente gur (Ehe einnehmen, beruht ber ge; `
waftige Gáegenfag gwifchen älngebbt nnb Eïèachfrage auf .
bem C&hemarfte*). ge nngünftiger bie Cätellung ber unver:
heirateten gran, beftb Iebhafter natürlich ihr Cêtreben nach
r eheficher Qêerfbrgung, beftb ftürfer baê älfngebbt; je
bebbrgugter bie êtelïung beê unberheirateten álïèanneê, beftb
fchwächer fein Cötreben nach ber Cïhe, beftb geringer bie I
’, Eïèachfrage. I
rg ëchürfer noch rücft biefeê Qëerhültniê inê ïêicht, wenn
wir nnê bbrftellenz bie gran hat heute nach Gáefeg nnb ájer:
fbmmen in ber Cëhe eine weit unfreiere, gebrücftere Cätellnng,
Y aI<3 ber ábïann. Irbçbem bebentet innerhalb ber beftehenben
F gefellfchafttichen ääerhültuiffe bie ëlëerheiratnng für fie eine
ff Qebung, für ihn ­- man Iefe unfere ïïäigblätter nnb höre bie "
'f Qäiertifchfcherge beê ábïanneêl - eine êäefchrünfung. Qïëie "
auëerbrbentlich bebbrgugt muh bemnach feine ëtellung - im
(Begenfah gn ber ihrigen - auëerhalb ber (Ehe fein, wie QTDR
für ihn nnb fie ber llnterfchieb in ïêebenêlaft nnb 2ebenê=
Y; freube! - Surücffehung, Qïerfpbttnng, ïëergicht auf natürïiche
ëïtechte, auf freie Eläewegung, auf Sebenêgenufà jeber älrt, ber
bem nnberheirateten áïlianne überaü gn Qäebbte fteht: ift eä
»­ ba verwunberlich, wenn baê ëtreben, fblchem €®afein gn ent:
gehen, gum unïauteren äïëettbewerb nm ben áïïiann führt? ­-
Much hier barf baê befriebigenbe Seben, baê heute nur erft
wenige äiuênahmeáërfcheirirxngen unter ben unberheirateten `
; granen führen, nicht mafàgebenb fein für bie ibeurteiïung ber
alïgemeinen Sage ber unberheirateten gran.
*) ïrog feine: llnfchönheit halte ich ben Qluêbrucf feit, weil er ben be· f
ftehenben êläerhöltniffen entfpricht. E
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