HomeUeber die Ursachen der ErdbebenPagina 6

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2 lleber bie llrïachen ber iërbbeben, ein hiftoriïcher ëïiücfbiiclf.
Qïëenn in anbern Cërfcheinnngen ber Eïiatur baê regeimtihige êlïëieberfehren
berïeiben ihnen ein geïehmähigeê bbrïbrgiicheê ëlïäaiten ber ©0ttheit b0r äiugen
fiihrte, f0 maren eb bie ërbbeben, bie bnrch ihr ï0 hbchft unregeimähigeê
äinftreten nnb ihre ïchreöfiichen %0igen baê miiifiiriiche (Eingreifen eineö giir=
nenben machtigen ïïëeïenê in bie @chicfïaie ber áliienïchen annehmbar machten.
@0 ichrieben benn anch bie aiten (äriechen unb êfiömer baê Cëntftehen ber
Cïrbbeben gunèichfi bem Qïëiiien ber (äibtter gn, bbgfeich ihnen ein Cëinbiicf in
anai0ge natiiriiche ëläbrgänge nahe [ag. äiir fie maren bie ërbbeben ent= ih
meber baê ëïïëeri beê §®0nnererê ,3euê 0ber $B0ïeib0n®; Qrphenê nannte
f0m0hi bieïen mie ienen Cêrberïchiitterer. ®ie ïëacebämbnier ftimmten bei
einem Cïrbbeben einen ïëbbgeïangnnf ‘]30ïeib0n an. (äenmph. IV. 7.) @0
ïpricht auch bei Qirift bphaneë ein üeinb ber Bacebämbnier bie ïêermiinfchnng
auê,,‘]50feib0n (ïieptun), meicher bie (ërbe erfchiittert, mbge ihnenbaiïe ihre ;
Qïwhnnngen nmmerïen. @ie römiïchen ilêrieïter, benen baê fnrchtbare Qïëaiten ‘
Qäuifanê auf @ieiiien gegenmärtig mar, m0chten jebbch nicht eingig bem @0tte ‘
, beê äïsafferë bie Cërbbeben gnïchreiben; menn ï0Iche in Staiien eintrafen nnb _
gur @iihnung ber @0ttheit üeiertage angefetgt murben, hiiteten ïie fich bei `
ben Dpïern ben Eiiamen eineë beftimmten ©0tte® gu nennen, anê ïïurcht,
einen nnrichtigen angurufen. @0ch mnrbe b0n bieïer äïiegei eine äiuênahme `
gemacht, aiê im 32 269 b. Ghr. ein heïtigeê Cërbbeben bie gnr @chiacht.
bereit ftehenben Sïveere mit gr0he1n @chrecfen erfiiitte nnb bie Cërbe, nach bem
Qinêbrncfe beê ëöeïchichtëïchreibersä, entfeht iiber bie @tröme b0n Qäint, f0 ïie
; _trinten ïbiite, ergitterte nnb ïchreciiicheä Gàeheni anêftieh. ®amai6 QCIDBYE _
ber rbmiïche ïäeibherr ber (ëöttin fïeiinê einen äïempei, für ben äail, bah
iein S§eer ïiegen merbe.
Qiach ber äwftetiung, meiche bie Snbianer ïläeruê b0m ëntftehen ber
Grbbeben haben, neh1nen ïie eb bamit nicht ib ftreng, mie ber ernfte ëiibmer
eb that; ïie ïcheinen menigftenê nicht gu gianben, bah bie b0rt hänfigen Cërbe
heben ein @trafgerieht für ïie feien. @ie meinen, bah (850tt fich guïueiien
00n {einem @it;e erhebe ··unb bah bann bei jebem ïeiner êïritte bie (Erbe
ergittere; er thue bieb aber nnr, um bie Slienïchen éiiebne pafïiren gn [affen `
nnb {ie bequem gähien gn fönnen; fch0n an ber (äröhe beë (êäeränïcheë,
meicheê bann b0n ber <§rbe aufïteige, mifïe er bie 8ahI ber Sïienïchen gu
fchätgen. @0baIb baher bie Snbianer anch nnr baê Ieifeïte Cërbbeben fiihien,
EDIHIITQII fie aub ihren 3§iitten herbbr, [aufen, haringen nnb bie (Erbe
ftampfenb ïchreien ïie: .S§ier ïinb mir! hier! üinr bei ïbicher Qäeraniaffnng {
fteiien {ie jich ihrem himmiiïchen Qêater b0r.
@ie ëhineïen bagegen fchreiben nach ihrer (äáembhnheit alle Sbrangfaie, §
ï0 auch bie (Erbbeben, bbïen Qäeiftern gn; ï0 brachten fie beim (Erbbeben b0n
1649 ben ï®äm0nen QTDBB Spier im (ëiauben, {ie giirnten bem Sanbe. - v
ïbie angebiiche Slïieinung beê slähfbügüïüë, ©rnnb ber Cêrbbeben fei
eine _8uïam1nenfunft ber äêerftbrbenen (biet. IV. 17), mirb m0hI mit einer ë
nnter ben Qichtern Läàriechenianbê nnb äR0m® geiänfigen Qïbrfteiinng, bah
unter ben >23uifanen ïitane 0ber anbere .Sj>er0en ächgten, in äuïammenhang ‘
ftehen. @ch0n .S§Jeïi0b benntgt bie @age, bah Supiter anf ber Snfei Sfchia _