HomeUeber die Ursachen der ErdbebenPagina 27

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‘ lleber bie llrïachen ber Qïrbbeben, ein hiïtnriicher ëïiücfbïicf. 23
F mit ffiiffigem Göeftein bernrïacht morben finb; ­- ein Qäbrgang, meïcher in
bem gnïtanbefommen ber (Erhebnng einen Ceöchritt gebiibet haben mnh".
` `- Sïbnfeqnent bnrchgebifbet erfcheint bie bon .Sf)berne6 bertretene fëïhebrie
be6 2$nIfani6mn6 nnb ber (Erbbeben. (%In6Ianb 1878, äïèb. 31.) äïiach ihm
ift bie (55ebirg6biIbnng ba6 Siefnïtat ber Qlbfiihfnng ber bbern Céïrbfrnïte bei
geringerer àibfiihtnng be6 Cërbinnern; bei bieïer nngfeichen Qlbfiihtnng ent=
ïtehen Qäriiche ber ftarren ërbrinbe, Elêerfchiebnngen ber eingeïnen Eheife.
f@a6 heihe Cïrbinnere bilbet ein Sïiagma, me[che6 megen iibergroher áöefaftnng
ïich nicht berflüfïigen fann. Sïritt bnrch êöiïbnng eine6 ERiffe6 eine Cëntïaftnng
ein, in fann fich ba6 álïêagma berfiiiffigen nnb, wenn e6 bon Qïèafïer bnrch=
tränftvift, egpI0fi0n6fähig merben. Snerft maehen fich bann ërbbeben fiihibar;
ihr %Ingriff6pnnft ïcheint meift in gröherer iïiefe gn liegen nnb aïlmätig gegen
ben Qrater emvpbrgnrücfen. Yàie meiften Qçrbbeben aber finb nach á§berne6
­` bireft ber noch immer fbrtbanernben gebirg6bi[benben ïhätigfeit gngnïchreiben.
,,$§infichtIich ber (Erbbeben, bie man früher gang aiïgemein in nrïächfichen
Snfammenhang mit bem 523nIfani6mn6 bringen mblfte, haben nn6 nenere
llnterïnchnngen, hor aHem jene bon Gäneh, (ërebner, Qäittner, gn gang
anberen äinïchannngen geiangen Iaffen. äïëbhï miiffen mir gngeben, bah @Irb=
erïchiitternngen auf fehr mannigïaftige Qïäeife entftehen fönnen, bah g. 5B. in
ófmöhfenbiüriften mie in ben Sïarftfänbern ba6 Cëinftürgen nnterirbiïcher .S§0hI=
ränme, Ebliinenfäïle, Sbetbnatibnen nnb Ibfafe (Erfchiitternngen gn ergengen
• bermögen; - bah hänfig in bnifaniïchen äiftriften, gnmeiït a[6 %DII[10ïCII
bon grbheren Cërnptionen Cfrbbeben anftreten; - bie hänfigften, an6gebehn=
teiten nnb berheerenbften Grbbeben aber gehören feiner bieïer beiben S`%ate=
gorien an. Cëinftnrgerbbeben ïinb im aügemeinen feiten, an Qöhfenbiftrifte
gebnnben nnb tragen ftet6 einen ïehr Iofaien Gharafter. ëlänïfaniïche (ërbe e
y beben treten immer am ïtärfften in ber àiähe eine6 beïtimmten C§entrnm6
auf, meIche6 ftet6 aI6 ein thätiger ober fcheinbar erïbfchener ·5BnIfan erfannt
· merben fann - bie bnïfanifchen (Erbftöhe beïihen ftet6 ben Qïharafter einer
bnrehügpibïibn bernrfachten Cërichiitternng. ï®ie hänfigften Grbbeben aber
_ geigen in anffaüenber Q33eife eine Iängere %in6behnnng be6 am ftärfften be=
trbffenen (S§ebiete6, fo bah man nicht berechtigt ift, bon einem Qentrnm ber’
‘ Grfcheinnng gn fpreihen, fbnbern nur bon ilännften, bie reiatib ftärfer cr= e
fchiittert mnrben a[6 anbere, nnb merfmiirbigermeiïe mitnnter anf nahegn
geraben, bi6mei[en auch anf gefcümmten áëinien Iiegen, an meïchen im Sanf ·
ber geit gn mieberhbltenmaien Cïrberïchiitternngen ftattfanben. (êäenane ëöebbç
achtnngen Iehrten, bah bei bieïen Qïrbbeben ber %ingriff6pnnft ber fei6mifchen
Sïraft in fehr geringer ïiefe [iegt, fa gmar, bah biefe Cëêrfahrnng ailein bDU¢
ftänbig hinreicht, bie oft mieberhblte äinnahme, aiïe (ófrbbeben icien nicht6 aI6
. berfnchte bnffaniïche @ï1l].)ü01TC1”l, ad absurdum gn fiihren. @6 märe nnbee
greiffich, marnm eine {niche bnffaniïche (Ernptibn immer nnr im §Berfnch6=
ftabium bieiben ioïtte, nnb nicht nach fbnrchbreehnng ber menig machtigen,
noch über bem %Ingriff6pnnft ber iei6miïchen ober bnifaniïchen Sïraft Iaftenben
4 êchichten gnr effeftiben (Eruptibn merben foüte ~­- gnmab menn, mie e6 in
ber Qiegeï gefchieht, bie C?rfchiitternngen in fürgeren uber Iängeren ilianfcn,