HomeUeber die Ursachen der ErdbebenPagina 21

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ä Heber bie llrfachen ber (ïirbbeben, ein hiftorifcher Eïiücfbticf. 17
Q äilnêbrnche in ïêerbinbnng, oiefmehr finb fie bie natürtiche äoïge ber %in6=
toafchnng, bie in gemiffen Qàegenben, namenttich bort, mo Cöhpê Iagert nnb
5 mit fchmefetfaurem Qatfe betabene Queüen ftieffzen, in grohartigem älïiahftabe
oor fich geht. Qïëirb ber Qöhipê burch baê äïiaffer getbët nnb fortgeführt, fo
B entftehen mit äïêaffer gefüüte äïiäume, beren fbeefe enbfich einfiiirgt nnb bie
ä Cërbe erbröhnen macht. (éïrbb. ber Cëchroeig, 1855, 3 áöänbe.) 2äoIger’ë
, älnficht hat gahfreiche äinhänger gefunben. @5ie mag für geïoiffe ïêänber, too
Q biete Góhpöqneüen ftiehen, ioogn anch manche fïheife Stafienë gehören, an=°
‘ nehmbar fein.1) ‘
‘ Qinbere hatten an ber ïëorfteïtung feft, bie ërfchütternngen feien üotge
nnterirbifcher Cigpfofionen gefpannter Gäafe ober Sbämpfe. ©o hat noch nentich
Qniiting in einem gn äranffnrt a. Wi. gehaltenen Qïortrage es mahrfchein= ­
i [ich gn machen gefncht, bah gemiffe Cêrbbeben bnrch eine Cèirnption oon ©af en
ergengt roürben, befonberê jene Cërbbebenk bie bei grofëer Qïeränbernng beë
atmofphärifchen Qbrncfeo erfotgen. Cir gtanbt nämtich, bah bie äïnhänfnng
,, biefer (85afe guïoeifen fo meit gehe, bah eê nur einer geringen Qçnttaftung beê
{ ©ebirge® burch (Erniebrignng beë ïêuftbrncfeê bebürfe, bamit bie (ïgpanfion6=
V fraft beê Gáafeë bie über ihr rnhenbe (Erbmaffe in êöemegnng fehen fiinne.
($36 bürfte hier bie gnfüüige Qïerminbernng beë Snftbrncfeê gut Cêrgengnng
E « beë Cirbbebenë nnïoefentiich fein; marnm fot! nicht_bie êpannnng ber Qafe
{ einige Sage fpäter fo anmachfen fbnnen, bah fie auch einen höhern ïënftbrncf
überkoinbe? Qïëie fot! man fich aber bie maffenhafte äinhänfnng nnterirbifcher
@5afe erffären? 3*ft beioiefen, bah bei irgenb einem Cirbbeben Sïëohtenfäure
i ober Qohfenroafferftoff anêgebrochen ift, bon ïoetchen Qêafen man ïoeifä, bah
fie in geioiffen Göegenben ober Cêchichten in gröfäeren äïiengen gebifbet merben?
Qamit fol! nicht getängnet roerben, bah Suftarten ohne äïsafferbampf, fetbft
ohne hohe Qïëärmegrabe erbbebemähnfiche Cërfchütterungen nnb heftige 2Inê=
brüche berantaffen fönnen. äïäir fehen fa bei ben Cëchtammbnifanen ber=
i artige Qraftentmicfetnngen. f®er im Sahre 1794 ftattgefnnbene Qiuêblruch beä
i ëchtammoutfaneê auf ïaman, toobei eine hohe ïïeuerfänte anfftieg nnb fich
mohi 600000 em ëchtamm ergohen, mar bon einem heftigen Cïrbbeben be=
E gteitet. Qäei fotchen ©chIamm=(&rgüffen finb brennbare (85afe oorgugêmeife f
thätig, boch fcheint gemöhntiah feine ëntgünbnng berfeiben gn gefchehen. (Eine
Qçgptofion bon éörenngaê bei äöaftichti im Eïahre 1839 roarf Grbmaffen i
3/7 geogr. ïbieite roeit. ®a® äïnêbrechen bon entgünbtichem ©a® bei Qäroêheth .
in ber iïiacht, bie einem bebentenben (êäemitter fotgte, beioirfte ein fteineêj
(Erbbeben, roeïcheê bie Qrtëeinioohner roecfte. 23ei ben Cïrniptionen beê f f
1) äliermanbt mit ber ilïnêmafchungêtheorie ift bie bei üitern Cöchriftfteifern tooht oor=
` ` fommenbe von einer gemiffen Qianfälïigfeit beë (Erbgerüfteê. Cëo fchrieb Cëehfertz
· ,,%Inbere haben gemeinet, mei! bie Cërbe ein alter Raften, nnb mithin auch ihrer innern i
äiefchaffenheit nach banfäüig fei, fo entftehe baher eine oftmaïige êlieränberung in bem 1
(Eingemeibe berfeïben, bie hernaeh auch auf ber Dberfiäche merffich merbe. ëie haben 3,n
bem ënbe unfern (Erbboben mit einem aïten (êfebänbe oergïichen, nnb gemeinet, bah fo 1
_ mie jeneë von fetbft einfaüe, atfo auch bie Cärbe iïiiffe befoxnme nnb baê Cêinftürgen ber=
feïben begreiflich gemacht merben fönne." c A
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