HomeUeber die Ursachen der ErdbebenPagina 20

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{ 16 Lieher bie Llrïachen ber Cërblaeben, ein hiïturiieher ëliiictblief.
I . ·
ïinb nnb baher reicher an böhlen ïein miiëten (?), ·alê bie öftlichen nnb
nörblichen.
Qehren mir hun berartigen, menig äöegreiflichesä barhietenben .S§hpathefen i
anf baë fiehere têäehiet phhïifaliïcher Qäargänge gnritcf, in haben mir noch
­ ‘ Cëinigeê nachgnhalen, nnb gmar gnnächft bie Grmähnnng einer fchan hei ben
alten Cöchriftftellern borfommenben iïäermnthnng, bai; ber älnprall beê
ä53aïfer6 Cïrïchütternngen, menigïtenê in einem beïchränlten llmfreiïe, be= ¥
mirfen fönne. ®abh ïprieht van folehen örtlichen (Erbbeben, bie bnrch @in=
bringen beë ïliieereê in bie álliergelïchichten ber Sbnifchen Snïeln entftehen ‘
fallen. ëtmaê Qiehnlicheê ermähnte iläehïïvnel, mu er bon ben ©pring= ‘
qnellen rebet, bie anf Gànabelbupe bnrch baê Cëinbringen beräïàagen in bie ,
’ äelëïpalten ergengt merben. (êtma 40 Cächritte bom llfer fam er an eine
@öhle, bie gegen 6 ïsnfê lang, 1/2 ën)? hreit mar; alê er hier ftanb, gitterte '
ber föbben unter ihm nnb hörte er ein (äeränfch, mie fulcheê hei Qïrbhehen
gemöhnlich ift, anf melcheë jebeêmal eine Qäubenáêfrfchiitternng nnb bann ein
älnêïtrömen bon älïäinb fulgte. Sbie Cirïchiitternng, nur 3 hiê 4 Cächritte bon §
bieïer Cëtelle merfhar, fam jebeêmal erft gn ëtanbe, menn bie 7; Qïäelle in f
‘ bie .S§öhlung einbrang nnb bie ïënft hinlänglich fbmprimirte, moliei er bemerft, ,·
bah hiê bahin ber älnprall beê äïëafferê mit ieber 2Belle an Qraft gnnahm.1) j
ïïür bie ïheorie berbreiteter nnb bereingelt bbrlommenber (Erbheben fcheint i
­ jeboeh bieïe äöeobachtnng nicht bermerthbar. ëonberbarer ëlïàeife mnrbe nnr {
felten ber in nngemöhnlicher äïëeiïe angemachïene hhbroftatif che äbrncf gnr
Grflärnng ber Qïrbheben angernfen. êehfert fpricht gmar bon Cäalchen, g
melche bie Cóïrïchiitternng anä bem äörncle beê in bie Qöhlen eingebrnngenen
äïëafferê erflären; eë ïcheinen bamit aber nur nnheftimm-te phhfifaliïche ï50r=
‘ gänge angebentet gn {ein, mährenb eê boch nahe liegt, angnnehmen, ein ge=
fteigerter Qïëafferbrncf lönne Sünrchhriiche ber Säöhlenmänbe nnb ïbmit @ir= ,
fchiitternngen beranlaïfen.
áöbnfïinganlt fchrieli bem Ciinfinfen ber Qïáehirge nnhebenllich
alle grbëen Cêrberïchütternngen gn. Cêbenfb mar anch 2l. álieöfer ber Qlnficht, i
bah manche Cërbhehen bnrch ben Cëinhrnch ber ïüecfe bon Qöhlnngen entftehen, 1
bie burch älnämaïchnng entftanben finb. ällê ïolche Cïrbbeben hegeichnet er
baê b0niS‘amaifa 1692, baê Qalahriïche 1783, baê im Hïiiïfiïfippiähale 1812,
baë in Gntfch 1819 nnb baë bon ällinreia 1829.
S‘n nenerer geit hat bann heïonberê 28 b lg er an bie Cätelle ber bnlfanifehen
ïheorie eine ähnliche, mie bie bnn äliecler, gefetgt, mobei er bie 2ageberänbe=
rnng ber Qöebirgëïehichten bnrch Qlnêmaïchnng, bahei Gtreclnngen nnb 5Bie¢
gnngen bieïer Gchichten alê Qlnfang ber áöemegung annimmt. äliach {einer Q
älniicht fteht feineê ber gahlreichen êchmeiger Cirbhelien, beren er mohl 1500
luis 2000 anf’6 êorgfältigfte hefchriehen hat, mit irgenb einem bnltanifchen n
1) (Ein ähnlicheê áïiatnrphänmnen ift bie Cäpringhrnnnenhöhle auf Sana, melrhe an
ichrnffen Sïlippen gelegen, gnr 8eit ber älnth unter bvnnerartigem Qfetöïe mehrere ïnnnen
äiiaffer bnrch eine Deffnnng in ber Sbeefe anëmirft. (äinm. van ëliranbeê gn SUi0nta= ·
lemhertê Elliönche beê Qlhenblanbeê III, 481).