HomeUeber die Ursachen der ErdbebenPagina 17

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lleber bie Hrfuchen ber Lërbbeben, ein hiftarifcher Siiicfblicf. 13
ï bib gum ïïenerheerbe burchbreche, bab eben fu fchneïfe äïiachïaffen beb ®ampf=
brucfeb aber babbn, bafë bie Sümpfe anbgebrbchen wären ober bafê fie, an
minber heifëe Qrte getangt, abgefühft mbrben, ober baf; fetbft ber äenerheerb
_ burch maffenhaft nachgeflbffeneb êlbaffer geföfcht mnrbe.
é äïbn ber ailgemeinen áöiiligung, meiche bie fïhebrie beb ilïriftbteïeb
, fanb, machte ein áörabänber, ber berühmte ban Qetmbnt, eine merfmürbige
älnbnahme. êläbn Sëeinem ift fie mah! mit fchärfern Qïëaffen betämpft mbrben,
afb ban biefem phifofuphifchen Cïhemiatrifer nnb phantafiereichen Cëchüïer beb
iläaracelf nb. Qbnwhl feine êöemeibfiihrung megen ber nngutängiichen S?ennt=
niffe, bie er bon ben geofbgifchen Cëchichten nnb bon ben Ciigenfchaften ber
mäfferigen Qämpfe nnb ber trbctenen Gáafe hatte, für nnb nicht mehr fo
übergengenb ift, mie fie eb ihm fchien, fa bleibt boch ber ïbunfch gerechtfertigt,
bafë ïbiefenigen, metche über bie Cintftehnng ber ërbbeben sjmpbthefen auf=
f ‘ fteilen, gubbr bie êöemerfnngen van á§eImbnt’b in ber bünbigen äaffung
beb Qriginatb nachfefen mbgen. (Cf. Opera omuia, 1682, p. 89-100.)
êïêerantaffnng gn biefen Qirbrternngen gab bem Qäerfaffer bab fehr heftige,
· über gang äöetgien, ëlbeftphafen, ilïheintanb, Bathringen nnb bie angrengenben
­ Sänber anbgebreitete Grbbeben bom 4. äïpriï 1680. (Sr fteïit gnnüchft bie
f Qöäriinbe auf, marum man nicht annehmen fönne, bafë in einer ber befannten
gebïbgifchen ëchichten beb ïêanbeb eine Gáabanhäufnng ftattgefunben habe.
Ein ïheif biefer ëchichten fehft nümïich baib hier batb bart an Qrten, nm I
I bab (Erbbeben heftig mar. .S§ätte auch eine Qàabanfammlnng ftattgefunben,
ë fu mare fie boch nicht im Gtanbe gemefen, fo gfeichmüfäig unb fa gteichgeitig
in ber Qäbbengeftaïtung fa nngleiche ïêanbftrecfen gn heben; fie mürbe gnnächft
an ber fchmächften @teI1e gum iänrchbrnche gefangt fein. ïbafferbämpfe
müren batb fbnbenfirt mbrben; gnr Cërgeugung anberer Süämpfe gehöre bie ,
äïäirfnng eineb nnterirbifchen üenerb. Qïëbher fbïite bieb ï§euer aber ent¤
ftehen? äïäbmit fbïïte eb fich nähren? Qïëürbe eb im gefchfbffenen ëlianme
ïbünfte ergengen, fo mürben grabe biefe Qiinfte bab ïeuer tbfchen. binberb ·
bei ïäuffanen, mb bab ïïener Suft hat nnb bie Sbünfte entmeichen fbnnen.
2Bab fol! bab für ein äener fein, meïcheb 50 Sahre nnb mehr nnbemerft
bteibt nnb ptötgiich anfgeht? ëlïêie fümmf eb, bafä bieb üener nacheinem
Qïrbftbfëe feine Qraft berïiert? Cëetbft wenn man eine nnterirbifche ilênfbere
entgünbung bbranbfetge, miirbe biefe nwbhi eine @§D{D’|'iDII machen nnb bie Cërbe
anfreifêen, aber bamit müre eb anch gn (Enbe nnb ein fernereb fgittern bon
ba unmögiich. (Eine Qlnhänfnng nnterirbifcher @5afe mürbe bie ërbe, mie
eine áötafe, anftreiben, bib gum iläiatgen, aber feine iplbtgtich einbrechenbe @r=
fchütterung berantaffen. Qbirb in ber gefchtoffenen äïfafche @5ab übermiifëig `
ergengt, fa piatgt fie enbtich. Qïêie fblïte aber bie $3nft in bie Cërbe hinein;
i' gebrefxt mbrben fein? ïanfenb äöfabbäïge nwürben ia nicht anbreichen, fo
E niet Buft hineingnbringen, nm gang êöeigien gn heben. Sbiefe Qäriinbe brachten
f ben ïêerfaffer gn ber fbnberbaren Slieinnng, bab êöeben gehe nicht bon ber
E Cirbe urfprüngiich aub, fbnbern eb fbmme_aub ber äitmofbphäre. Qüme
1 g eb van ber (Erbe, bann mürben nicht bie êchiffe auf bem áïïieere erfchüttert .
merben nnb bie Qïöget beim (Erbbeben nicht aub ber 2nft faiïen, mie ilätiniub