HomeUeber die Ursachen der ErdbebenPagina 10

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6 lieber bie Lirfuchen ber Grbbeben, ein hiftorifcher ëliiicfbiid.
nnb weiche immerhin eher ftattgefnnben haben biirfte, wie bie, bafä gn einer P
beftimmten geit ein uber mehrere älïietebrfteine faiïen wiirben (äimmian., *
ffähitbftr. vit. Apoll. I. 2). ïïëie äinarimanber, nicht btbë atê C5chrift= f
fieifer iiber bie Qïäeitbiibnng, fbnbern auch afb Qäerfertiger ban .Sf>i1nmeIê=
fngein, Gänbmbnen, Banbfarten beriihmt gewbrben, über baê Céntftehen ber i
Cófrbbeben gebacht hat, ift fa befannt. äiiach ihm entftehen bei QFDBCIT €®iirre l
ober nach Iangem ëiiegnen grbfäere Cërbriffe, in weiche bie Sênft gewaitfam nnb i
maffenhaft eintritt, weêhatb gur warmen Sahreêgeit nnb bei iibermäfëigem
Eiiegnen Cöfrbbeben eintreten. (äimmian. äbiarceii. XVII. 7.) ïbiefe äinficht
mag eine ilnterftiitgnng in bem llmftanbe gefnnben haben, bafë nngianbiich
breite nnb Iange Cërbriffe bnrch bie Qïêirfnng ber Cäbnnenwärme in ($5riechen= -
Ianb gn entftehen DHCQBH.1) ?InaJgimanber’6 áêchiiier äinarimeneê (568
biê 499) hatte ähniiche äinfichten, wie fein Behrer. QBIDDBY er nicht mehr,
wie ïhaieê, baê iiïëaffer aiê llrbringib, fbnbern bie ïënft aiê fbfcheä anfah, i?
bnrch beren Qinêbehnnng feibft baê äeuer entftänbe, ging er bbch bei feiner
Cêrffärnng bee Cëntftehenê ber Cërbbeben nicht anf biefe guriicf. (Er gianbte,
bafê bie Cêrbe, fbwbht wenn fie bnrch äiiiiffe weich, aiê wenn fie bnrch ïïüätlie
heit brbcffig werbe, reifge nnb bafä bei f0[Cf)CUI Eiieifëen nngehenere Cëtiicfe ab=
fiefen, bnrch beren äail bie Cärbe erfchiittert wiirbe. Qin biefer @inftnrg=
( hhbbthefe hatte fpiiter Qiriftbteteë (Meteor. II. 7) ïlïiancheë anêgnfetgen; K
wenn fie richtig fei, fagt er, miifäten fa aiierwcirtê (Erbbeben bbrfbmmen nnb .
i an bieten Cäteiien ber Cirbbberftäche eingefaiïene Cäteiten gn fehen fein; e6 il
E herrfcht. S11 friiheren Sahrhnnberten fiirchtete man ben (ëintritt bon (iirbbeben, wenn J
Q fchmate grabïinige äïibifen fichtbarwaren. Qinf biefeä bnn Qiriftbteieê angegebene Qeichen f
f hin fagte Qiiemma ïerifinê am 17. Sannar 1563 ein (êërbbeben bbranë.
f 1) äfëanfaniaä äiihit unter bie älêorbbten ber Cfrbbeben anhaitenbe ïrbcfenheit nnb ‘
; anêgetrbcfnete älnefien. 8nr ëbmmerêgeit finb in (£entraI=%imerifa bie! mehr (Erbbeben
[ aïê im sherbfte. (iiêerreh.) Su Qiïgier fmnmen Cërbbeben befbnberê ënbe @D11Il1TC1$§ ober
i im sïaerbfie bbr. (Shaw Travels in Barbamy, 1757.) Su ben warmen ëllibnaten fanben
[ in ben Sahren 1869-1871 in ben warmen Sbneng biermui fo biet Cërbbeben fiatt aiê
in ber faiten äeit. 5Dem ërbbeben bon Garracaèä ging eine faft beifbieilbfe äbiirre fiinf
I Wtüliüfü bbranê nnb bbr bem grbfäen Cërbbeben bbn (Enmana hatte eê in fünfgehn ä
· ïïibnaten faft gar nicht geregnet. lieberhanbt fiirchtet man in biefen Gáegenben bas %Inf=
{ treten UDII Cïirbbeben, wenn wiihrenb einer Iängeren 8eit fein Eïiegen gefaïlen ift. 9Jiare= X
{ qnita im äbiagbaienenthaie Ieibet feit nnbenfiichen Seiten an (Erbbeben; mitnnter ift eê 3
[ 2-3 Sahre frei babbn; aiêbann aber, gnmai nach fI`Di`f€li€l1I nnb heiëem GDUUITCIS fangen g
f bie (ërbbeben wieber an nnb nehmen an Cêétiirfe nnb shänfigfeit fo gn, bafä man an einem f
i Sage bft 10-12 Cätbëe berfbiirt. êïïiit bem erften äïiinterregen hören biefe áfêhänbniene f
j faiögiich wieber anf. (ëiibnïiin.) äagegen ift eë nach Sint eine in ifêbrtngai alïgemeine [
i êäemerfnng, baë bie Cêrbbeben nach einer QIDUBCIT DCf€1If)€ü§ ober einer fchwiiien ëlïiitternng
[ beim erften Eliegen entftehen, wbbei bft bie ëtöfäe Ieiiht finb, bfteräà aber fo ftarf, baë f
bie Cëtiihïe fbrtriicfen. (êïiemerfnng auf einer äfieife, I, 1801.) @CI)D1'I äiininê bemerfte, ·
bag ftarfe (Erbbeben wbhï eintreten, wenn ëliegen nach ftarfer Qige fbtgte. äïiaê äB0rtngaI _
f betrifft, fb füliimêli 3,nr ïag= nnb áïiachtgieiche heftige iiiegen mit Gtnrm nnb @5e= i
5 witter, bie im Gêbmmer feiten finb. äiir C5iib=€BbrtngaI finb WDDEITTBCIT nnb äegember T
bie 9'iegenmbnate. - Qïienn in Biffabbn Dftbber nnb Qinfangë êlibbember trbcfen finb, ä
{ fbiien ficher Qérbbeben eintreffen nnb faft immer heftige; wenn geitig ftarfer êiiegen eine `
' trifft, fehïen fie ober finb Ieicht. (Tabl. de Lisboxme, 1797.) ¤
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