HomeDer Socialismus der gebildeten StändePagina 81

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‘ dariiacli dürstct er, darnacli verlangt sein gesunclerïnstinkt,
· daran iibt er seine Geistcskrëtfte und bildet sie aus."
Im Hinblick auf das auch für Köln in Frage kem-
mende Project einer höheren Handelsschule habe ich
geglaubt, dass die Anführung einiger ccmpetenten Ur-
teile über den Wert der Gymnasialbildung von Interesse
_ sein dürfte.
i Nach meiner Ansicht scllte jeder lndustrielle prin~
° cipiell Steliung nehmen gegen die Privilcgien des
_ humanistischen Gymnasiums und mit allen Mitteln
l dahin wirken, dass anstatt einer Fcrtsetzung der mittel­
° alterlichen Klcsterschulen wir Bildungsanstalten erhalten.
2 die den Anlcrderungen und den harten Kèimpfen ent-
! sprechen, welche das herannahende 20. Jahrhundert
E namentlich in wirtschaltlicher Hinsicht uns bringen wird.
;_ Für die Mehrheit der Jugend, auch der ersten Stande,
l ist für solche, die sich nicht ausschliesslich den ent­·
2 sprechenden wissenschaltlichen Studien widmen, die Zeit
zu kostbar, um Jahre mit dem Studium alter Sprachen
E zn verlieren und von dem, was in Europa. in den letzten
Jahrhunderten und namentlich in den im Erxverbsleben
T4 führenden Ländern: England und America, vorgegangen
ä ist, fast nichts zu erfahren. Die Zeit kann auch zu
ernst werden, um ,,Studirens halher", wie man zu sagen
S _ pilegt, mehrere Jahre auf den Hochschulen angenehm
zu verbringen.