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Y ,7Die Anhäufung grosser Vermögen hat das Massen­
i elend zur V0raussetzung,“
wendet, folgendes: r
,,Jentsch weist dabei besonders auf die K0hlen­ und
Eisenindustrie Englands hin. Nehnien wir nun einmal
an, unternehmende Männer hätten dort keine Industrie
geschafïen und wären daher dort nicht zu Gelde ge- ,
kommen. WVä.ren deshalb die Arbeiter reicher, würde
sich ihre Lage gebessert haben, wenn die Kohlen- und l
Eisenfelder statt abgebaut, unbenutzt liegen geblieben
waren? Jede erfblgreich durchgetïihrte Colonisation in 3
fremden Ländern, jede gut rentirende Plantage ist auch 1
ein Beweis dafür, dass der Reichtum des einen nicht i
die Armut des andern ist. `Wenn die Hollander im V
Jahre 1889 für 40 Millionen Gulden Tabak in 0
Sumatra zogen, wo vor 20 Jahren noch niemand einen i
Kreuzer verdiente, weil_ der reine Urwald dort war, i
wo bleibt da die Arniut, die diesem Gewinn gegen- L
übersteht ? " i
Ich setze hinzu:
Der grösste Teil des industriellen Reichtums ist j
dadureh entstanden, dass teilweise durch neue Erfin- *1
dungen, teilweise durch die auch im Auslande geschätzte i
Tüchtigkeit unserer Teehniker und Kaufleute und unter ·
dem Schutze der weitsichtigen Wirtschaftspolitik unseres
e grössten Staatsmannes, des Fürsten Bismarck, anstatt der ._
früher vom Auslande eingeführten Werte, solche hier ’

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