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,,Die Erhaltung des ganzen Heeres der Arbeitslosen
und der Wanderer werde von den Schultern der Un-
_ schuldigen abgewälzt auf die Schultern der Schuldigen
Jeder, welcher in seinem Betriebe eine Mascliine an-
wendet, sei es regclmässig das Jahr über, sei es nur
periodisch während einiger Monate oder sogar Tage,
bezahlt eine nach Verhältnis des Betriebes zu berech-
nende Maschinensteuer, aus deren Ertrag die sämt­
lichen Arbeitscolonien und sämtliche Arbeitslose und
WäHdB1`Gl' zu erhalten sind. Die Steuer wird nach
Verhältnis des Bedarfs, so lange sie notwendig ist,
erhoben, “
. Ausserdem hat Schall noch eine Beihe sonstiger
Verbesserungen in petto. Da ist z. B. das ,,L0hn-
minimum", was durch einen grossen Apparat von Be-
amten und die Centralbehörde festgesetzt wird, ein treff-
licher Weg, unser Beamtenheer weiter zu ver-
mehren. Auch darf ein Arbeitgeber nicht mehr nach l
freier Entsehliessung einen Arbeiter entlassen, wahr-
scheinlich soll eine ,,Commission“ clarüber entseheiden,
jeclenfalls die Entlassung staatlicher Beaufsiehtigung unter-
liegen. Sogar für unsere Zeitungen trifft Sehall Fürsorge:
,,WVürden alle Annoncen monopolisirt, so dass in j
Zukunft keine Zeitung mehr eine einzige Annonce
bringen dürfte, so wäre init einem Schlage unendlich
viel gewonnen. Es ist keine Frage, dass das Halten
*) Nämlich die capitalistische Industrie!
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