HomeDie Christenverfolgung in Russland im Jahre 1895Pagina 7

JPEG (Deze pagina), 916.58 KB

TIFF (Deze pagina), 7.38 MB

PDF (Volledig document), 37.40 MB

I, t s ‘ I
I
A
II ,
vl E
I B I
EI I
I
I! _
I ' Brief an die Rcdakticn der Times.
I Gcehrter Herr!
Ich sende Ihnen, zum Abdruck in Ihrem Blatt, eine
Schilderung der Verfclgungen, denen in diesem Sommer die I
y Duchcbcrzen, kaukasische Sektierer, unterwcrfen worden
I sind. Es giebt nur ein Mittel, um den Verfclgten, namentlich
aber auch den Verfclgern, welche nicht wissen, was sie
I thun, zu helfen: das ist die öffentlichkeit, die Unterbreitung
I · « der Sache unter das U1·teil der öffentlichen Meinung, welche,
E it, wenn sie den Verfclgern ih1·e Missbilligung ausdrückt,
. diese von ihren oft nur aus Blindheit und Unwissenheit
I veriihten Grausamkeiten abhalten, den Mut der Anderen
I aber festigen und ihncn Trcst im Leiden verleihen wird.
E ` In Russland wird die Censur den Artikel nicht durch-
lassen, darum Awende ich mich an Sie, mit der Bitte, ihn in
J5 Ihrem Blatte zu veröffentlichen. Der Bericht ist von meinem
Freunde abgefasst, der sich an Ort und Stelle begab, um
gcnaue Daten über die stattgehabten Vcrfälle einzuziehen,
und darum darf man seinen Erhebungen Glauben schenken.
I Der Umstand, dass die in diesem Bericht enthaltenen ,
Mitteilungen nur von einer Seite -­ den Verfolgten - her-
rühren, während der andere Teil - die Verfclger ­- nicht
· I befragt wurde, verringert die Glaubwürdigkeit nicht. Die
I Verfolgten hatten keine Veranlassung, was sie gethan, zu I
&; verdecken: sie verkünden es der ganzen Welt; die Verfclger Q
{ I
I I
I B I
I
I I