HomeDie Christenverfolgung in Russland im Jahre 1895Pagina 17

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'_i Während seines Transportes aus dem Gouvernement
E Archangelsk nach Sibirien, im Winter 18.94/95, besuchten
ihn in Moskau seine aus dem Kaukasus dahin. rgeeilten
geistigen Brüder: Der leibliche B1`l1d61‘ Wassilij Werigin W
und der Vetter Wassilij Wereschtschagin. (Beide sitzen
4 zur Zeit im Gefängnis.) . _
Zu der Gemeinde heimgekehrt, brachten die Briider
­ P die folgenden von der ganzen grossen Partei angenommenen ·
Anträge Peter Werigins M mit: Verwerfung ader Eides­
r leistung, des Militärdienstes, jeder Teilnahme ant den r
, . Gewaltmassnahmen der Itegierung und Vernichtung jeglicher ·
Q; Waffen. Seit dieser Zeit begannen die Duchob`0rzen·­ die
{ Ableistung der Wehrpflicht zu verweigern. Das erste
, Beispiel solcher Verweigerung gab Matwei Lebedew, ein
r in Jclisawetpol im Reservebataillon dienender Duchoborze.
v Für Auszeichnung im Dienst, Ehrlichkcit, Gewandheit und
{ Umsicht war er zur Ausübung. der Funktionen eines abge­
teilten Unterofüziers befördert worden, Das hatte man .
, gegen die Regeln, als Ausnahmc, gethan, da nach dem -
* Gesetz die Duchoborzen keine, sie aus dem Stande der
,` Gemeinen erhebende Bcförderung erfahren dürfen. `
Zur Erklärung der Dienstverweigerung war der erste ,
_ Osterfeiertag des laufenden Jahres 1895 gewählt worden. l
, Eine BesonderheitihrerLehrelässt die Duchoborzen, obwohl ‘
sie die Kirche nicht anerkennen, Feiertage dcrselben doch
begehen, indem sie deren Bedeutung symbolisch auslegen,
l Darum legte man die Wahl absichtlich auf den Ostertag als
einen Feiertag. De1· Sitte entsprechend sollte das ganze '
`_ Bataillon die Kirche besuchen und nach dem. Gottesdienst
in E an der Kirchenparade teilnehmen. Die Duchoborzen, als
Sektierer, b1·auchten nicht in die Kirche zu gehen, sollten
aber auf dem Platze warten und die Parade mitmachen. i
_ Matwci Lebedew erklärte seinen Brüdern, ,zehn Duch0·
‘ borzen, die mit ihin im Bataillon dienten, dass ïsie zur Pa­~
rade zu gehen nicht nötig hätten, da beschlossen worden l
`F wäre, von heute ab den Dienst zu quittiercn. Alle zehn
Mann gingen darauf ein und blieben in der Kasernc. Als r
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