HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 30

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, Erfolgen. Das ist bis jetzt Weuigstens unwahr. Die - ,
· zionistische Kolonisationsbewegung ist fast 17 Jahre
, praktisch thätig. Kaum 7000 jüdische Bauern sind
während dieser Zeit in Palästina angesiedelt worden, V · 1
I ·während innerhalb derselben Frist von Russland über ,
Q, 1,000.000 Juden auswanderte und nach New­York fit"
' allein alljährlich 30.000 russische Juden einwandern. _
Die bisherigen kleinen Erfolge sind auch nicht ein i
V ­ Werk der ,,Praktiker“, sondern hauptsächlich des be- ` ’
kannten Protektors und teilweise auch der Palästina­
Kolonisationsgesellschaft in Russland. _
i Die Praktiker haben daher kein Reohtvon ihren i
Z i ,,praktischen“ Erfolgen zu sprechen. Sie konnten auch i , `
nichts mehr erreichen. Eine Bauernansiedlung in Pa-
, 'lästina ist überhaupt thörichter als edel ,,wenn sie
ohne völkerrechtliche Garantie geschieht". Die ,,po­ E
L litischen Zustände“ sind die Hauptschwierigkeit für
l die Kolonisation Palästinas und ,,der Mangel an Sicher­
heit ist das Hindernis sich einer intensiven Boden-
1, kultur in diesem so reichen und von Natur begünstigten
i· Lande zu widrnen". Irgend ein Erlass genüge ,,um
i; der ganzen Kolonisation und Emigration ein Ende zu
machen". , , _
i Die zweite Gruppe besteht aus den Einerseits-
und AmZererseits­Juden. ,.In Versen haben wir sie J,)
fi, entzückt, doch ihnen gefiel nicht unser Prosa".. So
2: lange die Zionisten eine utopistische Partei gebildet X`!
Q haben, waren diese Praktiker ,,auoh Zionistenï. Die ,i..*
Q Zionisten wollen aber jetzt einen Judenstaat, das ·,
können die ,,Einerseits­ und Andererseits-Juden‘ nicht j,
ertragen. Wir Zionisten verschmähen unsere Ansich-
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