HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 26

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Die ganze Emancipation des Juden, die ganze dem
ii Juden gewährte Freiheit ist nur die Freiheit des ig
Handels, die Freiheit des Schachers. Die Gefahr liegt ·‘;’
vor, dass die Juden in der zweiten Hälfte der Neu-
zeit ebenso in geistiger Hinsicht verkümmern, Wie N,
A dies in der zweiten Hälfte des Mittelalters unter dem N A
Z Drucke der Judophobie der Fall War. Wo der Pau-
perismus, Wie im Qsten Europas herrsoht, ist auch _
kein Wunder, dass viele in Wirtschaftlicher Hinsicht is ` I
moralisch zu Grunde gehen. ,,Der gesellige Mensch
bedarf, Wie die geselligen Piianzen und Tiere, zu
, seinem Gedeihen und Fortkommen eines Weiten, freien
i Bodens, ohne Welchen er zum Schmarotzer herab­ F "
i sinkt, der sich nur auf Kosten fremder Produktion i
1 ernähren kann. VVir Wissen, dass im Judentum das
i Bedürfnis gesunder Arbeitsverhältnisse, Welche die
Z Ausbeutung der Natur durch den Menschen zur Basis
ë haben, tief gefühlt Wird. Wir kennen die grossen
2 Anstrengungen, Welche unter uns gemacht Werden,
um unsere jüngere jüdische Generation zu nützlichen
Arbeitern zu erziehen. Wir Wissen aber auch, dass é
1 die Juden im Exil sich solchen Arbeiten, Wenigstens x _
; der Mehrzahl nach, niemals Widmen können, Weil `
i ihnen die erste Bedingung zu denselben, der vater-
i ländische Boden fehlt, und Weil sie sich nicht mit ‘
den Völkern, unter Welchen sie zerstreut leben, ver- _l
l mischen können, ohne ihrem Nationalkultus untreu '
zu Werden.
à Wir können uns die Aufzählung der Sünden er-
sparen, die uns vorgeworfen Werden, oder die Wir ·
selbst anerkennen. Wir Wollen die Ursache aller unserer {
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