HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 17

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l _ Wucherjuden hinunter, er verkornmt nicht nur physisch
und ökonomisch, sondern auch geistig. Dem Juden »
· beginnt es besser zu gehen erst seit dem 17. Jahr- E
hundert, als man durch die Entwicklung der modernen
ä Grossindustrie gezwungen, den Juden wieder brauchen
. konnte, dass er ,,Handel, Commerce, Manufacturen
u. dgl. betreibe". l
Die gesegnete Emancipationsaera kam. Die Eman- 4
' cipation erfolgte teilweise auch aus idealistischen Mo- '·
tiven, hauptsächlich aber nur deswegen, Weil die à
. Emancipation der Juden im Interesse der Befreier
` lag, Man brauchte die Juden in der Neuzeit und g
` deswegen begünstigte man sie. Die Geschichte der
ä . Juden der Neuzeit ist nur eine Wiederspiegelung der
ä J udengeschichte des Mittelalters. ‘
j Der edle Joseph von Oesterreich war einer der.
is ersten, der die Lage der Juden verbessern wollte. .
A Aus dem von ihm erlassenen Toleranzedikt ist doch l
zu ersehen, dass ihm zugleich sehr darauf ankam, 1
. dass die Juden das Gewerbe und den Handel fördern. i
Der Philosoph Friedrich der Grosse erteilte dem Phi-
losophen Moses Mendelssohn noch im Jahre 1779 nicht
` _ das Privileg nordentlicher Schutzjude zu sein", wah-
Ԥ rend die Bankiers Abraham Marcus, Veitel Ephraim
, und Daniel Itzig schon 17 61 ,,die Freiheit eines christ-
. lichen Bankiers vor und ausser Gericht" erhielten,
` i denn ,,den Juden war der Schutz hauptsächlich ge-
i stattet, dass sie Handel, Commerce, Manufakturen,
g Fabriken u. dgl. betreiben". Die Emancipation der
Juden hatte in ihrem Keime schon die Bedingung,
dass der Jude Händler bleibe. l
4 .
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