HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 16

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· Zuerst waren es die Landesherren, die die ,,Juden .
i legal brandschatzten und die Brandschatzung wohl
gar zum integrierenden Bestandteil ihrer Finanzpolitik `
machten. Man zwang den Juden Wucherer zu sein,
man machte ihn dadurch bei allen verhasst und dann
,,konnte man den J uden abwechselnd begünstigen und Z
l plündern, denn der Jude galt doch als Privatieind
aller Schuldner". Die Juden ,,bildeten eine Art Do-
mäne, man gab ihnen Gelegenheit sich zu bereichern, i
um hieraus Nutzen zu ziehen und die Juden waren
um ihrer eigenen Sicherheit willen genötigt, sich selbst i
zum Werkzeuge zu rnachen, durch welches man die
Nation beraubte". Bald kamen die Städte. Die Ju- `
denschaft wird in Deutschland seitens des Reichs an ä ·
die Städte verpfändet. Das banausische Zunftmeister­ i
tum sorgte schon daiür, dass der Jude kein Hand-
werk und der ,,aus dem Stande der städtischen Grund-
eigentümer entstandene Handelsstand" - dass der ‘
Jude keinen Warenhandel treibe. Der Jude wird ge-
zwungen Pfandleiher und Wucherer zu sein, er muss ·
Wucherer sein, dennesvliegt im Interesse der Städte,
dass die Juden die Edelleute ausbeuten und die Städte _
die Beute in der Form von Steuer an sich bringen. ­
Und erst noch die kleinen Herrlein, die die ,,Zinsen" ig
und die Renten beim J uden verpfändeten. Die J uden ·
hatten allein das Recht, aber auch zugleich ,,die ·¢
Pflicht das Geldbedürfnis der Landesherrschaft und ii
ihrer Hintersassen gegen genügende Pfandsicherheit r
ausreichend zu befriedigend", die Juden waren ge- g
zwungen ,,öffentliche Wucherer“ zu sein. Der Jude i
sinkt in der zweiten. Hälfte des Mittelaliers zum
· 4 .