HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 15

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Juden, dass sie die Arbeiter ausser Land führen, man
Wendet sich gegen sie, dass sie durch Einfuhr frernder
, Waren die Preise der inländischen drücken, man
klagt endlich über die ,,bösen hellenhunde, die der ‘
§ christenmenschen Geld uszer land mit ihren ufsetzigen
` listen senden". Man verbietet darauf den Juden den
Warenhandel. Die Juden, wird gesagt, sind ,,F’remde",
` ,,Abenteurer“’ und daher sei ihnen der Handel mit
i Handels- und Währungsgütern verbeten, und nur der l
r mit ,Abenteue¢"_q’£i2fe’r·n“, ,,mit Wechseln und fremden
‘ Münzen gestattet".
Der Jude muss also Geldwechsler Werden, er darf
` i auch kein HandWerker sein, denn die Juden und die ‘
Ehrlesen sind unzünftig. Der Jude muss Wucherer
Werden, nicht nur Weil er auch leben Will, sondern
hauptsächlich deswegen, Weil er dazu gezWunge_n Wird.
Der Jude ist im Mittelalter eine Sache, ein Ausbeute-
mittel in den Händen der verschiedenen herrschenden l
Klassen, ein Ausbeutemittel, vermittelst dessen das
_ übrige Volk ausgebeutet und die Taschen der Herrscher H
gefüllt Werden sellen. Ein mittelalterlicher jüdischer J
_ j _ Glessator des Maimonides schildert am charakteris­ ·
j I tischen die Judenlage im Mittelalter. Maimonides führt ,
in seiner Kedifikation des talmudischen Rechts die
[ talmudische Anschauung über den Wucher an, die
’ auch der Kanenisten War, dass der Zins vom Fremden
á zwar gestattet, der Wucher dagegen verbeten sei. ,
j Ein mittelalterlicher jüdischer Glossator bemerkt hiezu: ,
il ,,heute dürfen Wir auch Wuchern, denn das Wucher­ a
{ geld bleibt nicht bei uns; es Hiesst in die Taschen
·, der Herren und der Gressen". i
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