HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 14

JPEG (Deze pagina), 913.60 KB

TIFF (Deze pagina), 6.16 MB

PDF (Volledig document), 25.59 MB

rl #; «·?
> ,‘ » . _ f _ ` ~ ' ' > _`«. _ _ ‘_` >’J` _­~ :`, Xx lr _i < _ ` vf, >/_·‘
. c, B
ä ­- 12 -
Der Jude kann im Mittelalter kein Land erwerben,
er kann auch kein miles sein, keinen Heeresdienst
l leisten, damit er dem Nichtjuden, dessen Hauptgeschäft 4
das Raubrittertum ist, keine Kcnkurrenz mache. Der
Jude, der Leibeigener nicht sein will oder kann, legt
sich auf den Handel. Die Juden waren in der ersten ‘
Hälfte des Mittelalters die Kaufleute, ,,denn die Juden
konnten nur durch Handel ihr Leben fristen“. Der
fremde jüdische Stamm war gezwungen ,,sich zur Be- "
L _ friedigung der Bedürfnisse des stärkeren Stammes be- t
nützen zu lassen. Die Juden befriedigten damals ein
grosses Bedürfnis, das Bedürfnis des gewerbmässigen
Handelsbetriebs und ihre Erwerbsthätigkeit brachte · ·
es mit sich, dass sie nirgends in grosser Anzahl, dafür
aber an möglichst vielen Punkten sich ansässig zu
machen suchten."
Der Jude ist aber ein Fremder, der Jude, der
L Fremde soll ,,ausger0ttet und vernichtet werden, wenn
er nicht mehr als Mittel zur Befriedigung der Be-
dürfnisse der Einheimischen dienen kann". Der Jude
ist eine fremde Ware, die man nur so lange ins
Land importieren lässt, s0 lange die eigene Industrie
nicht entwiclielt ist. Dem Juden ist auch im Mittel- ` Z `
alter nur so lange zu handeln gestattet worden, so '
lange kein eigener nationaler Handelsstand aufge· · 1
blüht hatte. Zuerst beginnen die Judenverfolgungen ‘
in Byzanz, an ,,dem ersten Handelsplatz der Chris-
tenheit während des ganzen früheren Mittelalters“, E
dann folgen sie in Italien, in ,,dem zuerst reiienden y
Volke des Mittelalters“, darauf in Südfrankreich, , {
Deutschland, England u. s. W. Man beschuldigt die _ _
l