HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 13

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Q mischen Civitat und zum Grundbesitz zulassen, denn
die einheimischen Herrseher werden nicht einen Teil
ihrer Herrschaft weggeben wollen.
` Dem Juden bleibt übrig entweder Proletarier oder
{ Sklave zu werden. Proletarier bedeutet in der dama­ i
i ligen Zeit ein ,,auf Kosten der Gesellschaft" lebender
Bettler und wer wird sich denn des armen ,,fremden“ ­
Juden annehmen, welcher Gracchus wird sich finden,
‘ der für Brotverteilung an die jüdischen Proletarier ,
sorgen wird? Der Jude kann höchstens Sklave werden.
, . Viele Juden sind gewiss in die Sklaverei verfallen G
l und auch mit der Zeit als Juden gänzlich unterge­
· · gangen. Die grosse Masse wird sich vor dem Ver-
; sinken in die Sklaverei gewehrt haben, sie hat sich Z
I einen Erwerb gesucht, um ,,frei“ und doch ,,erwerbs­
E fähig" zu sein. Die grosse Masse musste sich zer­ A
§ ` streuen und dass die Mehrzahl dieser zerstreuten Ju-
i den vom Handel leben musste, ,,ist für den National- E
ökonomen wohl unzweifelhaitï Der Jude sei es noch Q
i zur Zeit der Scheinexistenz oder nach Untergaug des 4
Judenstaates vom Römer und Syrier verdrängt muss
ij' `Händler werden. Der Jude wird ein Städter, erbildet
g ' den Anfang eines freien Bürgertums, und dieser Anfang ï
f bedeutet zugleich den Anfang der modernen J udenfrage. E
à · Da kommt das Mittelalter. Die Geschichte der
­ Juden des Mittelalters ist ein Ebenbild der Geschichte ;
der Juden der Gegenwart - und der Zukunft, wenn
i die Juden immer weiter als Fremde, als Gäste in ;
{ fremden Ländern leben sollen. Man begünstigt die . l
Juden, so lange man sie braucht, man verfolgt, man gx
i ri verachtet sie, wenn sie unnötig sind.
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