HomeDer Zionismus und die JudenfragePagina 12

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wandert, als Beamter, kaufmännischer Angestellte E
, oder Arbeiter Stellung finden. Im Mittelalter, in der
, mittelalterlichen ,,Periede des direkten Austausches“
fiel es dem expreprierten Junker oder Bauer viel `
schwieriger in der Stadt eine Beschäftigung zu linden. E
l Wir hören auch im Mittelalter unaufhörlich ven den
armen Landstreichern, ven diesen besitz- und arbeits- `
' lesen armen Teufeln, die als Vagabunden mit den
. grausamsten Strafen belegt werden sind. Wie war ` ‘
es erst im Altertum?
- Die wirtschaftlichen Verhältnisse im antiken Ju- ,
dentum waren derartige, dass im Judenstaate fast l
keine jüdische Sklaven gewesen sind. Die jüdische
Gesellschaft bestand aus Bauern, Gutsbesitzern, freien ,
Landarbeitern, wenigen Handwerkern und Krämern. ·
Die jüdische Gesellschaft wird gesprengt, der Jude
wird ven seiner Schelle, ven seiner Heimat vertrieben,
segar ven Babylon, in dem er seine zweite Heimat I
findet. Der Jude ergreift den Wanderstab, er kemmt
. in eine Gesellschaft, we es neben Sklaven nur Reiche
und Arme giebt, we ,,der besitzlese Freie abselut ;
erwerbsunfähig ist“. Der Jude kemmt in ein Land, j'
we es keine preduktiven Berufsstände, keine Bauern, g `
keine Handwerker giebt, we keine Industrie ausser- f
halb des geschlessenen Hauses existiert, we ,,emnia
demi nascuntur". Der Jude will auch leben. Der ·
reiche Jude wird, wenn er civis remanus ist, vielleicht
auch Gressgrundbesitzer werden, der auch ,,den Armen l
aus dem Besitze des Grund und Bedens drängt".
Reiche Juden giebt es aber wenig und in der Regel
wird man den Juden, den ,,F‘remden“ nicht zur rö­ l g
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