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gnügen müffen, hat ber büterlich fürfnrgenbe Góefehgeber hier i
noch eine ëgtrawnrft für bie gefränften Qlrbeitëwilligen in
petto. än einen befannten Cäinnfprnch anfgelöft beftimmen
alfoz §152 ,,wafch mir ben €l$elg" nnb § 153 ,,a,ber mach
mich nicht mh". N,
älber, waê lanm möglich erfcheint: noch rücfftünbiger alê f
nnfere Sënaliünnêgefetggebnng ift nnfer ääereinëe nnb Qàerfamme
lnngêrecht. (E5 genügt gn feiner Sïenngeichnnng bollftünbig ber
Qinweiê anf bie beiben ïèihatfachenz 1
1. bah eê noch hente - im XX. ïsahrhnnbert -­- bem A
vierten Sahrgehnte nenbentfcher §ReichQ»herrlichfeit, in einer Qeit,
bie ,,im §eichen beê äêerfehrêw gn ftehen bbrgiebt, nicht ein=
heitlich reichêrechtlich, fonbern fnnberftaatlich geftaltet ift; nnb
2. bah bie fömtlichen Góefetge ber eingelnen ilännbeêsftaaten,
bie baê äêereinê; nnb äêerfammlnngërecht regeln, an§’» ben -
1850er ïsahren ftannnen, b. h. alfn alle nicht etwa bnn bem
für nnê felbftberftünblichen Cïóebanlen anêgehen: wenn fich eine
älngahl Sglïenfchen perfammelt, ober einen Qëerein grünbet, fu
geht baê niemanben, am wenigften bie äläoligei, etwaê an,
felbftberftünblich foweit babei bie allgemeinen Cätrafgefehe nicht
perleht werben, fonbern bnn bem "entgegengefetgten, ber ben von
1848 her noch nerpöfen älieaftibnêregiernngen ber natürliche
‘ fchien, baf; hinter jebem pblitifchen ëïêerein nnb jeber öffentlichen 4
Qäerfammlnng, nm mit sfgerrn bnn Slênttfammer gn reben, ,,bie l
Qhbra ber ëliepvlntion lanert". .
ïgaht man all baê gnfammen, waê in ©efehgebnng nnb f
iläerwaltnng bagn bienen full, ben Qlrbeiterpereinen baê Seben ·
faner gn machen, fo wirb man fich allerbingês ber ëmeinnng I
nicht berfchliefgen fönnen, bah eê genng ift, nm hinbernb, ¤er=
langfamenb anf bie Cëntwicflnng beêä Cäóewerffchaftêlebenê ein=
gnwirfen. Qêbr allem ift ber iïabngnftanb, in bem bie ($5efet5=
gebnng bie lünblichen älrbeiter erhült, ein böfeê Qinbernië für
bie älnëbreitnng ber älrbeiterorganifationen anfQ» platte Banb.
äöiefe haben einftweilen alê eingigen ïroft bie Qoffnnng, bag
eë balb überhaupt leine älrbeiter anf bem ïëanbe mehr geben
wirb, ober wenigftenë feine mehr, beren Brganifiernng ber
· ëlliühe wert würe.
ällfo baê fann felbftberftänblich feinem 8weifel nnterliegen, ’
bah bie Cêntwicflnng ber Gàewerffchaften in ïbentfchlanb eine `
weit lebhaftere fein würbe, wenn wir ein moberneê §€0aliti¤nê=,
%ereinë= nnb Qäerfammlnngêrecht, wenn wir ein mit ber geit
fnrtgefchritteneê äläeamtentnm nnb einen ber älrbeiterbewegnng
weniger mifggünftigen ëliichterftanb hütten. älber - waê ich
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