HomeDie Reform der UniversitätenPagina 54

JPEG (Deze pagina), 755.93 KB

TIFF (Deze pagina), 5.14 MB

PDF (Volledig document), 40.09 MB

i ‘ '* ï V'‘ `AA`A T? `‘`` F'? "‘ï· F“‘ï*; ‘ "` `ï * li§’Kl
` , ~ K . 4 f » Y , A v; l { ` ja r`
­ ll
­- 48 -­ , S
_ und Unterhaltung" ist die Losung der Jetztzeit, die · U
auch in unsern Universitätskreisen viele Vertreter ge- (4
funden hat. Und wenn wir auch den deutschen Re- tl Qi
gierungen dafür danken wollen, dass die Professoren (
durohweg nicht mehr nötig haben zu arbeiten, um Geld l 2*
zu verdienen, so muss doch öffentlich ausgesprochen g
werden, dass das Leben der meisten, besonders in ä Q
kleinen und lebhaften Universitäten, mit seinen früher
nur Kaufmanns­ und Bankierskreisen zu Teil gewor- g
denen Genüssen und Zeitvertreiben bereits die Grenze à -
übersehritten hat, welche wir selbst dem akademisohen ‘ gg,
Lehrerstand gezogen wissen wollen, und die wieder- {
zugewinnen die nächste Aufgabe aller deutschen Re- Sh
gierungen sein sollte. Man vergesse niemals, dass Q,
das Hauptziel unserer Zeit darauf geriehtet sein muss, +
den gefährlichen und alles verschlingenden Materialismus E ~_
zix erstieken, und dass dies nicht gelingen wird, wenn ë
man nicht zuerst wieder unsere deutschen Hoeh­ l Z
sehulen von den Wirkungen des Materialismus i
, reinigt, sie an ihre idealeren Aufgaben er- i ‘
innert und ein idealeres Streben bei ihneu zu- { 2,,
1·ückführt.*) s BH
*) Erst nach Fertigstellung des Druekes erhielt ich Kenntnis äg,
von zwei neuen Brochüren, welche die Reform der Universitäten
behandeln. Die eine ist von Prof. Jürgen Bona Meyer in D8
Bonn (Die Reform der Hochsohulen), die andere von Erich 22*
lilaupt in Greifswald (Plus ultra. Zur Universitätsfrage.) '
Uberaus erfreulich ist der Fortschritt in dieser Bewegung. _,

1
I