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erhalten? Ist es nicht unerhört, dass, in dem gressen
, kultivierten Deutschland derartige Zustände ven einem
- Jahrhundert zum anderen übertragen werden, bis ein HJ
'Prefesser einmal den Mut hat, sie öiïentlich zu be- Es!
leuehten, und ein Ordinarius die Entsagung besitzt, für ‘
eine Besserung öffentlich einzutreten?
u Es ist daher dringend gebeten, dass ein Ausgleich `
der materiellen Einnahmen der akademisehen Lehrer . ,
in der Weise stattfinden muss, dass die vellen Ein- ]i°
nahmen der Verlesungsgelder, Wie Hasse verlangt, nur §`
Dezenten und unbeseldete Extraerdinarien erhalten ik _
l sellen (Wenn die Regierungen die letztere Klasse bei- {
i zubehalten beabsichtigen sellten, was selbstverständlich I,
Q vermieden werden muss), vvegegen die Ordinarien eine
T Durehsehnittsumme (auch am besten ven den letzten _
i fünf Jah1·en) als jährliehe Zulage und später vielleicht
eine Pension ven zwei Dritteln der jä.l11‘ll0hCHElHH3.hmG · ‘
{ erhalten sellen. Das einzige Argument, das Prefesseren s ‘
P sebst dagegen vergebraeht haben, dass die Verlesungen _ I _.
schlechter werden, wenn der Reiz der Henerare ver-
leren geht, ist se himmelschreiend und charakteristiseh
l für die Strömung der Zeit, dass es uns fast unwürdig ‘r
erseheint, es hier zu wiederhelen. Wenn diese Be-
fürchtung metiviert ware, dann ist es Zeit, die deutschen Q
g Hechsehulen - auszustreichen. Dass endlich in der-
· selben Weise die Premetiensgelder üxiert werden sellen,
l ist bereits eben bemerkt werden. )
i Bei diesem Verfahren ist es selbstverständlich, dass iw
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