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der Grösse der Universitäten, d. h. natürlich nicht der Q
Städte, sondern der in ihnen lebenden Studenten, die
in drei verschiedene Klassen einzuteilen sind, ähnlich ll
den drei Wohnungszuschussklassen der preussischen
Gehaltsncrmierung. In diesen drei prcgressiven Stufen
s soll die erste Klasse 6000-7500 Mark (Hoehschulen
ix unter 1000 Studenten) jährlich erhalten, die zweite
di 7500-9000 Mark (bei 1000-2000 Studenten), die ë
` dritte von 9000-12000 Mark (bei über 2000 Studenten)
J ansteigen. Man wird nicht umhin können, diesem mass-
vcllen und verständigen Vcrschlag seine unbedingte Zu­ l
stimmung zu erteilen. Aber auch die Extraordinarien V
sollen nicht leer ausgehen und ein Gehalt bekcmmen, «
das entsprechend den heutigen Preisen und ihrer amt­ Q
lichen Stellung nicht unter 4500 Mark betragen darf.
z Es ist traurig, dass man dies den Regierungen und
Ordinarien noch zurufen muss, dass auch den Extra- sf
ordinarien ein menschenwürdigercs Loos zu Teil werde! 0
r Eine noch ,, brutalere Sprache“ freilich reden die r
” Zahlen der akademischen Nebeneinkünfte, die auch t
; Hasse vor ku1·zem zusammengestellt hat. Schon die ä
Summen der Examinati0ns­ und Promctionsgelder schwan­
al ken für die einzelnen Ordinarien versehiedener deutscher ` lr
E Hcchschulen zwischen 600 und 3080 Mark. Wiewohl E
, nun die letzte Summe bereits einem vcllständigen Ge·
l. halt entspricht, den tausende von deutschen Beamten
, und zahlreiche Extracrdinarien nicht erhalten, so wollen
wir doch ausschliesslich die Honorare für die Vorlesungen ;
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