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Uberbieten und Feilschen entstandene Unruhe an den
~ meisten Heehschulen, die sehr gresse Nachteile des vg
. akademischen Unterrichts bringt. · _ ?
l Es ist einleuchtend, dass der Kulturzustand des
E neunzehnten Jahrhunderts nicht mehr erträgt, dass die
i Prefesseren wie Sängerinnen eder Ballerinen, mit Auf- Q
E gabe jedes Pietatsgefühls gegen die eine Hechschule
und jedes pädagegischen Zweckmässigkeitsgrundes, dert- ·
a. hin eilen, we ihnen mehr gebeten wird, se dass es
; noch in den letzten Jahren vergekemmen ist, dass ein
,_ Berufener dreimal im Jahr eine andere Stellung ein-
{ U nehmen kennte. Ebense aber verlangt er, dass die
i Ungerechtigkeit der ungleichen Beseldung verbannt _ ·
§ vverde, die nicht selten durch Zufall oder durch eine ge-
legentliche Empfehlung eine besendere Höhe erreicht hat. i
Q Es ist daher nichts natürliche1·, als dass die Regierungen,
wenigstens der einzelnen Staaten, bever in Deutschland
eine Einigung über die Unterrichtsfrag en erzielt ist,
, , _ die Gehälter zu nermieren und für die einzelnen Ordi­ ,
' nariate festzusetzen beginnen. Später können sie ja
für das Reich nermiert Werden. Kemmt dann der
E erste, den man berufen will, auf die etatsmässige Be- §-
‘ seldung nicht, se kemmt der zvveite eder der dritte.
, Unentbehrlich ist bekanntlich heute Niemand, und jede
‘ Lücke ist bei der gressen Uberfüllung auch aller aka-
demischen Fächer schnell ersetzt. Bei einer selchen
Nermierung ist aber das zweckmässigste, wie es Has se
verlangt hat, dass die Gehälter festgesetzt werden nach
si
er