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III. Die Honorarverhältnisse.
Eine ,,brutale1·e Sprache " sprechen die Honorar­·
verhältnisse, sagt der letzte Professor, der über die {
Sehäden der deutsehen U]JlV6l‘Slllä.tSVB1`f3JSSl1HggBSClïl1‘lGbGI1
hat.*) Vermutlich wird der nächste ordentliche Profes­ S .
sor, der nach zwanzig Jahren das Glück haben wird, t
wieder über akademische Verhältnisse in Deutschland
zu schreiben, zu sagen Veranlassung haben: ,,Die bru­
talste Sprache“ reden die Honora,rverhä.ltnisse, denn es är
ist kaum anzunehmen, dass die mittela.lterliche Schwer- _
fälligkeit der deutsehen Universitäten so schnell sich ­
erheben wird, um vorhandene llbelstände abzuschaffen,
und um so weniger, de vielleicht pekuniäre Einbussen l
auf dem Spiele stehen. · ,| ·
*) Vgl. Hesse, die Schäden der heutigen Universitä,ts· wd
einrichtungen und ihre Besserung. Jena (Fischer) 1887. Vgl. vl
meine Rezension im ,,Ma,gazin für Littera,tur“ N0. 27 und 30 E
und in der ,, Gegenwa.rt“ XXXI. N0. 24.
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