HomeDie Reform der UniversitätenPagina 34

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§°á» süddeutschen Hcchschule aufmerksam zu machen, der
'l=‘ seiner Zeit in medizinischen Kreisen Deutsehlands viel- Ql
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fach besprcehen und kommentiert worden ist. . _ _`,
Aber neuerdings ist man noch von einem andern i
‘i Gedanken ausgegangen, um das Berufungsrecht der {‘
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ï‘ Fakultäten aufzuheben, und die Ernennungen 1n d1e g .
gi Hand der Regierungen allein zu legen. Man will bei 2 V
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Q den Prcfessoren, die Ja auch nur Menschen sind, wie
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g andre Sterbliche, Jeden Schem von Parteilichkeit ent- ,,­,
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fe1·nen, der ihre ideale Stellung und 1hr Ansehen er- ·
schüttern könnte.*) Das 1st gBW1SS sehr edel gedacht.
Aus diesem Grunde soll die Regierung allein die Be- n
rufungen in die Hand nehmen, indem sie in ihrem
Ressort bestimmte Dezernenten anstellt, die vermittelst
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·ï,' Inspizierens der Hörsäle und Verfclgens der wissen-
schaftlichen Leistungen sich um die Qualität eines jeden ik
·§Q Lehrers bekümmern scllen, während bekanntlich gegen­ Q,
wärtig die Regierungen sehr selten in der Lage sind, "
g; em obgektives Urteil uber einen akadem1schen Lehrer . .
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Eg zu haben, den sie nur ,,du1·ch die Br1lle hochstehender

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:§,l *) Hasse sagt in der unten erwähnten Broehüre, dass er _ _
gegen das Vorschlagsrecht der Fakultäten sei, ,,einmal, weil es
sonst in der Staatsverwaltung bei den andern Beamtenkreisen
Lis nicht vorhanden ist, und dann vor allen Dingen, Weil die Pro-
« fessoren als die treuesten Hüter der idealen Schätze einer Nation
eine Stellung einnehmen, so wichtig und erhaben, dass, wie bei
L, dem Richter, jeder Schein der Parteilichkeit von ihnen fem-
i il gehalten werden muss“.
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