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E II. Die Auswahl der Lehrer.
kk Die deutschen Fakultäten haben seit dem Mittel-
{ alter sich im wesentliehen selbst ergänzt, d. h., sie A
ä haben ursprünglieh überhaupt gemäss ihrer repub1i­ Y,
kanischen Verfassung das Wahlreeht gehabt (zum Teil
1 bekanntlieh, besonders nach dem Vorbild der italie-
nisehen Universitäten, zusammen mit den Studierenden á
pg der Fakultät, von deren grösseren und jährlichen Geld- ;.
beiträgen sie überhaupt besoldet wurden). Bei der li
Konsolidirung der m0na1·ehisehen·und konstitutionellen
Verfassungen ist dieses Recht allmählich in ein Ver- · ­
sehlagsrecht verwandelt worden. Indem aber die Fakul­
täten noch heute die Intensität ihres Wunsches oder ;
ihres Bedürfnisses durch die Nummer in der Reihen­ {
êg folge der Vorschlagsliste ausdrücken können, welche, ` l `
wenn kein zwingender Grund dagegen spricht, von x
den Regierungen festgehalten zu werden pflegt, darf '
man behaupten, dass noch heute die Fakultäten das _
Wahlrecht, wenn auch in etwas modifizierter Form, l lp
besitzen. Es thut niehts zu1· Sache, dass dasselbe bis-
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