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Ob die hier gemachten Vorschläge Aussicht
auf Verwirklichung haben? Man giebt uns Deut-
schen Schuld, dass wir einen Stein im Wege, an
dem wir uns stossen, ruhig liegen lassen - Jeder f
verwünsche ihn, aber Niemand nähme sich die ï_‘
Mühe, ihn aus dem Wege zu räurnen oder, wenn A
er für ihn allein zu schwer sei, Andere zur Hülfe jl
herbeizuziehen. Das Trinkgelderunwesen ist ein i ïi
sclcher Stein, Jeder klagt über ihn, aber Jeder. ï Vi
lässt ihn liegen. Der Vcrwurf, den wir gegen den fi";
Stein erheben, richtet sich gegen uns selber; wer ijfgii .;`·
eine Unsitte bless verwünscht, anstatt für seinen _’i· ‘/_‘ {
Theil mitzuwirken, sie zu beseitigen, klagt sich
selber an - für das Bestehen einer Unsitte ist ‘i`»
Jeder, der nicht den Muth hat, ihr entgegenzu-
_ treten, selber mit verantwcrtlich, Niemand hat das j.
Recht, sich über sie zu beklagen, als derjenige,
der sich das Zeugniss ausstellen kann, seinerseits
Alles gethan zu haben, was in seinen Kräften
stand, um ihr ein Ende zu machen. J eder meiner
Leser kann sich damit in Bezug auf das Trink­
gelderunwesen sein eigenes Urtheil sprechen.
dahin gehen, das Trinkgeldergeben in denjenigen Verhältnissen,
in denen es bisher üblieh gewesen ist, einfach zu unterlassen Tj
- dies würde eine grosse Unbilligkeit gegen diejenigen ent-
halten, die einmal darauf angewiesen sind ­ sondern dasselbe
durch positive Einrichtungen zul ersetzen. Erst dann und nur
, da, we letztere getroffen sind, würden die Trinkgelder hinweg­
zufallen haben.
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