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i lässt, wenn der Wirth nur den ernsten Willen
hat, was freilich die unerlässliche Voraussetzung J
ist. Es kommt darauf an, die Einrichtung zur i
‘ allgemeinen zu machen, d. h. eine Pression auf ‘
die Wirthe auszuüben, sie zu adoptiren. Niemand
E vermag dies in dem Masse als die Verfasser der
Reisehandbücher; ihnen ist hier die Gelegenheit
j geboten, dem reisenden Publikum einen Werth-
i vollen Dienst zu erweisen und den Verdiensten,
die sie sich bereits um dasselbe erworben haben,
die Krone aufzusetzen. Ich gehe von der Voraus­ ·
· setzung aus, dass die meisten Reisenden einem
i Gasthofe, in dem die Trinkgelder in obiger Weise
l effectiv beseitigt sind, bei sonstiger Gleichheit der
l Verhältnisse den Vorzug geben werden vor einem
i anderen, der an der bisherigen Unsitte festhält.
` Es bedürfte also bloss der Namhaftmachung der
{ Gasthöfe der ersteren Kategorie, um ihnen den 7
i Strom der Reisenden zuzuwenden und dadurch {
ihre widerwilligen Concurrenten zu zwingen, die )`
Aenderung ebenfalls zu adoptiren. Lage es mir
auf, ein Reisehandbuch oder von einem der vor- i
, handenen eine neue Auflage zu verfassen, so würde k
l ich ausser einem bestimmten Zeichen, das jedem "
l, derartigen Gasthof zugefügt werden müsste - ich ü
E würde als Symbol des von ihnen unternommenen
{ mehrere, ieh käme in Versuchung, Bädeker Concurrenz zu S
machen und eine vollständige Liste dieser Gasthöfe neuen ,
Stils mitzutheilen.
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