HomeDas TrinkgeldPagina 56

JPEG (Deze pagina), 556.20 KB

TIFF (Deze pagina), 5.05 MB

PDF (Volledig document), 35.12 MB

i w 56 r- ll
Bougies; der Preis für Bedienung und Erleuchtung i
war in dem für das Zimmer inbegriffen* und i
offenbar zu einem ganz mässigen Preis berechnet,
i Die Einführung dieser Verbesserung ist viel- in
leicht den Söhnen Albions zuzuschreiben, die hier
dominiren, und zu deren Vercliensten bekanntlich
auch der civilisatorische Einfluss gehört, den sie
auf die Gastwirthe des Continents ausgeübt haben- ­
Welche Stellung sie zu der Trinkgelderfrage ein-
nehmen, hatte ich bereits bei einem früheren
Aufenthalt in der Schweiz Gelegenheit gewahr
zu werden, wo ich in einer Pension von dem
Wirth erfuhr, dass seine englischen Gäste auch
l bei längerem Aufenthalt nicht das geringste Trink-
i geld zu zahlen pflegten ­- ein Rigorismus in der ‘
l i Durchführung der Contractsberedung, vermöge
l " deren die Bedienung in dem Pensionspreis inbe-
l griffen war, für den ich damals noch nicht das ç
i richtige Verständniss gewonnen hatte, der mir
aber doch zu denken gab. Ich bin jetzt geneigt,
darin etwas von dem strengen Gesetzlichkeitssinn re n
i zu erblicken, der dieses Volk auszeichnet, und der
; wie in grossen so auch in kleinen Dingen sich
I bewährt. Die Scheu und Aengstlichkeit, die, wenn
l _____ _ c___.
* Auf den Rechnungsformularen ündet sich die Notizz `
[lf. JII. Zes Etrangers sont priés de ne plus donner de pourboire
aux emp/oyés de l’Hó/el. Tout Ie service dans ·l°z`nie’rz`eur de
l’H6zeZ ainsi que Pëclairage est compris dans Ze prix de
‘ Fappartemenf. .
«
I
4