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A" da ein anständiger Mensch sie unentgeltlich er-
weist, streckt er die Hand nach einer Vergütung E
i aus; das heisst in meinen Augen betteln. Den
K L0hn kann man begehren, eine F reigebigkeit nicht,
wer sie denncch begehrt, ist Bettler - auf das
à Kleid kommt es dabei nicht an, es giebt Bettler
in Sammt und Seide, die geheime Geschichte der
Orden könnte davcn viel berichten. Jeder Bettel
aber setzt innere und äussere Demüthigung vor-
aus; der sich seines W erthes bevvusste Mann bettelt
nicht. Das Betteln, in welcher Form es auch
geübt werde, thut daher dem richtigen Stclz, von
dem jeder ordentliche Mann, auch der geringste,
beseelt sein scll, Abbruch, und wenn es wie im
_ Trinkgelderwesen zum System erhoben ist, übt es
auf die ganze Gesellschaftsclasse, bei der es be-
steht, einen moralisch deprztvirenden Einfluss aus.
Es setzt an die Stelle der sittlich heilsamen `Wir­
kung des Lohnes, welcher dem Marine die Be-
friedigung gewährt, ihn durch Arbeit verdient zu
haben, der sein Rechtsgefühl stärkt und seinen
{ Arbeitstrieb anregt, die verderbliche Wirkung
eines Mitteldings zwischen Lchn, Geschenk, Al-
xnosen, das weder den Rechtfertigungsgrund des
ersten: die Arbeit, noch den des zweiten: das
Wchlwcllen, noch den des dritten: die Bedürftig-
keit, für sich aniïihren kann ­ eine Zwitterbildung,
bei ·welcher der Obêll nachgewiesene unlautere
Ursprung, dem sie auf Seiten der höheren Classen
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