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l Ganz dieselbe Bewandtniss hatte es meiner
II Ansicht nach ursprünglich auch mit dem Trink-
gè geld in öffentlichen Wirthschaften. Es ward ent-
{ richtet von Leuten, die sich dadurch Vortheile I
verschaffen wollten, auf die sie ohne dasselbe nicht
i zählen konnten: einen zuvorkominenden Empfang,
ein freundliches Gesicht, eine besonders aufmerk­
same Bedienung, die Sicherung des gewohnten
Platzes im Local oder der gewünschten Zeitiingen;
oder auch Vortheile materieller Art: eine reich-
lichere oder bessere Portion des bestellten Gerichts, r
ein volles Glas Bier u. s. w. Man könnte es das
Trinkgeld des Stammgastes nennen, der dabei
genau calculirte, was es ihm eintrug. Bei einem
F remden, der nur voriibergehend das Local be- `J,
suchte, hatte es keinen Sinn, für den Stammgast
machte es sich bezahlt. `
A In ahnlicher Weise wird das Trinkgeld in den g
Gasthöfen aufgekommen sein. Es ward eingeführt i
von Leuten, die regelmässig wiederkehren, z. B.
” Handlungsreisenden, die schon durch die Preis- i
ermassigung, welche sie in den Gasthöfen geniessen, `
eine Veranlassnng haben, eine davon zu befürch-
tende minder respectvolle Behandlung von Seiten
des Dienstpersonals durch das Trinkgeld auszn­
gleichen; von Gutsbesitzern, die bei gewissen ii
Gelegenheiten: Markten, Terminen u. s. w., in die
benachbarte Stadt kommen. F iir diese Personen
machte sich das Trinkgeld bezahlt, sowohl in der
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