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"F« »des Trinkgeldergebens.in Gasthöfen, Restaurationen,
Q Gesellschaften. Ist dies Urtheil ein begrüiidetes?
· Darauf scll die folgende Ausführung Antwort er-
‘ · dpheilen.
g V.
J In Bezug auf den zweiten Fall des Trinkgeldes,
n dem dasselbe einen Zuschlag zum fremden Lohn
bildet, im Gegensatz zu dem ersten, we es einen i
Ersatz des Lchnes bildet, muss man zwei Gestal-
tungen unterscheiden, die auf der Verschiedenheit
_ i des Verhältnisses des A. zu B. beruhen. Das Ver-
! hältniss des A. zu B. kann dcppelter Art sein:
5 geschaftlicher oder rechtlieher, d. i. ein G011tracts­
verhältniss, oder geselliger Art. Das Trinkgeld,
welches A. in jenem Fall dem C. entrichtet, will ich
· das geschäftliche oder das des Kunden, das zweite
, das`§,s_qellige oder das Dcmestilcentrinkgeld nennen.
‘ Das! Gemeinsame beider Falle besteht darin,
3 dass A. dem C. eine Dienstleistung vergütet, für
die er bereits von B. bezahlt Ward; im Uebrigen
{ aber weichen beide erheblich von einander ab,
und wir Werden sie daher bei der folgenden Be-
4 trachtung von einander trennen.
Die geschèiftliche Form des Trinkgeldes ündet
( sich nur bei gewissen Verhêiltnissen und Gelegen-
heiten, die zum Theil local variiren, und von deren
fi Namhaftmachung ich Abstand nehmen zu dürfen
S glaubej da jeder meiuer Leser Falle genug in
U. Jlzcribzg, Das u·im1<g<»1<i. 2
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