HomeDie Farbenblindheit, ihr Wesen und ihre BedeutungPagina 68

JPEG (Deze pagina), 654.86 KB

TIFF (Deze pagina), 6.03 MB

PDF (Volledig document), 45.56 MB

I 1
-. ...;._._ _
§ _ n u • ¤ t
In l. U. Kern s Verlag (Max Muller) m Breslau ist ersclnenema 1 ,
= Dzis Au we
‘ . . C
i 111 seinen
1 .. . . .
g asthetischen und lilllJ[ll1'g‘(‘SCi1lClltllCh€ll Beziehungen. J
1
2 Funf Vorlesungen l
E 1
Q von Dr. Hugo MBQHUS,
i P1·ivatd11cent der Augenlieilknnde ill] der (Jniversitäit Breslau,
g Preis 3 M. 1
· In der v<,»riiege11de11 Schrift hat es der Verfzxsser unlzernommen, einen (‘yel11s von I
F Vorlesungzen, die 111·sprü11gli«·l1 nnr für die engeren Grenzen des aeademischen Hiir­ ;
E snales hereelixiet waren. eineni grwsseren Pnhlilcuxn zn nnterbreiten, Zweck der kleinen,
, aber geistvollen Sclirift ist; die xahlrcirhen Hexiehnngen, welche zwischen dem Auge i
und nnserem geistigen und kiirperlirlien Wehl statttinden, klar darzulegen u11d zu I
einein Gesnrnnitbilde zn vereinigen, dns geeignet ist. unsere Kenntniss von de1· Bedeu- [
tnng des Sehnrgans in erweitein 11nd zn ve1·liel`en, Die ersten beiden Vorlesungen i
ä hesrhziftigeri sich 111il. der Srlninheil und der physiogiiomischen Bedeutszunkeit des _
E Auges; die dritte liespricht die i>arst.ell1111g des Anges von Seiten der bildenden Kunst. " `
Der Vertagser diseutirt in il[lCilSt 4zeistvr1ller\'e1se die p<1p11lii.r·en Vtirurtheile bezüglich
i der Form und der I·`nrl1e der Augen. behandelt in einem besonderen Capitel das s<>ge­ !
nannte ..I<`e11e1·" des Bliclxes u11d snrht alles in die einzelnen physiologisehen Factoren 1
zn zerlegen, die dnbei iin Spiele Silld. Die interessanteste Viwrlesung ist die vierte, in
` welcher ganz schlagend der Nzicliweis geführt wird, dass unser gesnmmtes Geisteslebcn f
. . . . ·
ganz innig mit den I~`11netir1ne11 des Auges verknüplt xsl: und zum gmssen 'lheile van '
den I§il1li!`i1(‘i{lèll nbliàixigt, die wir mittelst der Sehnerven enipfzuigen, Die letzte Vue- I
1 lesung; belnnidelt dus Ange ill seinen Bezieliniigen zum Kdrper,
` l
· I i
3 Der Farbensmn. 1
­ Mit liesoiiderer Beriieksielitignng de1·F:11·benken11tn1ss des Homer.
. Von ll. E. Glndstone, M. P. 1
elienizxlizer l’re1nie1·~llIi11ist«·1· v<»n G1·t¤ssln·ita11111ie11; Ln1·dre1·t01· der ['niversitiit Glasgow. ;
` Alli01'iSi1`t(’ deutsche lv0b(‘1‘SêtZllllg. g
Preis l M.
Der gelelirte 1{e11111·1· des Ilnnier weist i11 dieser Studie darnnf hin, dass Ilmners
‘ S; stem der i~`a1rh1·n nur z111fLiv·ht llI1‘i Dnnkel, d, li. den Gegensatv vom Licht. sich gründe ‘
und dass lllli¥‘l` de11 Hrierlieii ·~einer Zeit dns i`n1·be·nempiindende Organ nur theilweise ,
entuirkelt ggewesen sei Iir erlxlairt dies dnmil, dnss für das geszunmte Menschexigesclileeht
erst eine individnelle 1­I1·1iel1n11;ç des Anges f1i1‘ Fnrben niithig gewesen sei, du. der pri-
initive Iilensch nur niil. der einen Fïiliigkcit. Hell und Dnnkel 111 uutersrlieidexi. aus-
g<·1‘11>t<‘t gewesen. i)t'l`1lltiU‘i1 habe sieh ;111cl1II1)mer`s i;Eil()l‘Q’(·lll in einexn l<indli<‘l1en 1
iiiientxvieleelteii Zustzinde l»0F11nden. liizidstlines D:1rle55n11g•:11. i11 welchen vieil`111:h Bevue; E
§1¤‘11•­H1!Iik·I1 \'i1‘<I illtf <i<*11ls1*he ["u1‘s1·l1t1i1gu11, iiamcntlieh auf die VC1‘1iiGl1r·l.iit;i1&‘Il Al‘bt‘ïfvJl1
des llr.Hue11 Zlluunns in llreslnn, werden heiPhi1«»l11ge11, i.’i1§SiUillg•'%ll und llrieiitztlistext E
hrvhns Interesse <·1‘1‘1·g1·11,
lliiclidruekerei Iäuberl Nisclilwuwky in Bx‘e~l1111_ _
I