HomeDie Farbenblindheit, ihr Wesen und ihre BedeutungPagina 52

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‘ 50 System zu einer Erziehung des Farbensinnes in den Schulen. ti
gesättigten Ton, wahrend die drei anderen Farben der- A I
selben Reihe hellere Schattirungen jeues ersten Tones
darstellen. Es enthalt nun die erste Reihe Braun, dann n
folgtPurpur, Scharlach, Gelb, Grün, Blau, Violett, und lg
endlich Schwarz. Zn dieser Farbentafel gehört ein
Kästchen mit farbigen Welleii, und zwar enthält das-
selbe ven jeder der auf der Tafel sich findenden Schat-
tirungen stets 3 Wellenbündel. .
_ Die Benützung der Tafel und der Wellen sell nun i
in felgender Weise geschehen. Der gesammte Farben­ B _
unterricht zerfällt in zwei Abtheilungen: die eine für ,
die kleinsten, die Schule eben erst besuchenden Schiller, _ `
und die andere berechnet lür schon etwas entwickel-
tere Kinder. T
In der ersten Abtheilung benützt der Lehrer nur die
Farbentafel. Er beginnt den Unterrieht damit, dass er l
den Kindern die Namen der einzelnen Farben der Reihe
. nach nennt und sie sich alsdann ven den Kindern wieder-
helen lasst. Ist dies geschehen, sei zeigt der Lehrer {
. auf ein beliebiges Farbenfeld und lässt sich ven den ‘
‘ _ Schülern den entsprechenden Namen nennen. Mit dieser,
dem Anschauungsunterricht der unteren Klassen leicht.
. einzufügenden Methode, kann der Unterrichtende noch
, ‘ kurze Beinerkungen über die Helligungsgrade der ein-
zelnen Farben u. s. w. verknüpfen und dieselben sofort
immer an der Tafel dernonstriren. Auf diese `Weise ler-
nen die Kinder leicht und müheles nicht bless die Namen ,
A der eharacteristischen, gesattigten Farhentone, sendern ,
sie werden auch Sicherheit erlangen in der Unterschei-