HomeDie Farbenblindheit, ihr Wesen und ihre BedeutungPagina 39

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( Die l‘I(>llllQl'(‘ll’SCll(‘ Methode, 37 l
I bloss mit ihr hinreichend vertraut zu sein und es wird
einem kein einziger Fall von Farbenblindheit, und mag
F er auch den niedrigsten Graden derselben angehören,
l entgehen. Wenn in der jüngsten Zeit der eine oder g;
andere Forscher gemeint hat"), grade diese geringeren
t Grade des Daltonismus entzögen sich dem Untersucher ï
bei Handhabung des Holmgren’sehen Verfahrens, so
• muss ich jeder derartigen Behauptung entschieden ent-
[ gegentreten; grade meine Erfahrungen, die sich auf
J eine Untersuchungsreihe von gegen 5500 Personen stüt-
I zen, haben mich das Gegentheil gelehrt.
E So mussen wir denn die Hol1ngren’sche Wollme­
aw thode als die zuverlassigste und für Massenuntersuchun-
l gen als die geeignetste dringend empfehlen. Wir hal-
ten es nicht allein im Interesse der Wissenschaft für
vvünschenswerth, sondern auch im Interesse der öffent­ l
, lichen Sicherheit für geboten, dass diese Methode all-
L gemein Eingang fande und dass die bei denEisenbahnen
I nunmehr auch in Deutschland eingeführten Untersuchun- i
gen der Beamten auf Farbenblindheit obligatoriseh
’ mittelst dieser Methode ausgeübt würden. Nur bei
einer einheitlichen an allen Bahnen in gleicher Weise
l benützten Methode lässt sich auch ein einheitliches Re-
'; sultat erzielen, und ein solches muss sovvohl vom wis-
t senschaftlichen, wie auch vom rein praktischen Stand-
K punkt mit allen Kraften angestrebt werden.
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Die_ procentarische Verbreitung des Daltonismus ‘
ll Wird von den verschiedenen Untersuchern in sehr ab-