HomeDie Farbenblindheit, ihr Wesen und ihre BedeutungPagina 36

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34 Die Holingrcn’selic Methode. l
schrift Holmgren’s dieses Untersuehungsverfahren
stets begonnen wird, immer nur grune Wollenbündel
aus dem grossen Haufen der verschiedenfarbigen Wol- ‘
lenproben heraussuchen. Und wenn er vielleicht auch
in der Weise Fehler begeht, dass er die der Probefarbe
vollig gleichenden Wollenbündel nichtschnell und sicher
von den anderen im Wollsortiment vorhandenen grünen
Farbentönen unterscheidet, so wird er doch immer nur
Grun zu Grün legen, niemals aber eine andere Farbe,
wie ctwa Fleischfarbe oder Grau u. dergl. zu der gril-
nen Probefarbe als identisch sortiren. Ganz anders der
Daltonist. Er sucht ohne irgendwelches Bedenken auch
andere Farben, die ihm als gleich und identisch mit _
der grünen Probefarbe erscheinen, aus dem Wollensor­ 4
timent heraus, verschiedene Nüaneen von Gran, von
Fleischfarbe, von hellem Gelb gleichen nach seiner An-
schauung der grünen Probefarbe so vollständig, dass u
er ohne Zaudern sie als völlig gleich init der Probe-
farbe bezeichnet und sie neben dieselbe legt. let mit
diesem einfaehen und dabei so sicheren Verfahren
naohgewiesen worden, dass ein hetrelfendes lndividuum
farbenblind ist, so lásst sich nun auch mittelst einer an-
‘ deren Probe, bei der ein purpurfarbiges Wollbundel als
Probefarbe gewäihlt wird, Naheres uber Art und Grad ·
des betrelfenden Falles von Daltonismus in Erfahrung
bringen. Aus den verschiedenen Farben, welche der
Farbenblinde als identisch mit der Purpurwolle bezeieh­ 1
net, lassen sich näimlich derartige Rücleschlüsse aufdie _