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biefen ©iitg,e1i baê Qêerhättnifg ber ëlliacht gum Siechte er=
fchöpfenb heftimmt fei?
©eftatten Cäie mir biefe ätage eingehenber gn erörtern
nnb gwar fo, bah ich gnnüchft hei ber %eohachtnng that=
fächlicher Cêrfcheinnngen oerweite, bann eine Slöfnng ber
ëfàrohïeme oerfuche, ohne ben älnfpruch, bie Ietgte, erfchöpfenbe
äïntwort gefnnben gn hahen.
Cäehen wir anê oon bem (êingelnen nnb feinen äBegie=
hnngen gn ben änheren Góütern, fo tritt nnê; atês ein e[e=
mentareê ëlêhänomen ber Qäefitg, entgegen. Sliit gnoerficht
‘ pfIegt’baQ ëïtechtägefiiht ben ilinêfprnch gn thun, baf; bie
Gáewaït, mit ber ich mich einer ëache hemächtige, mir eine [
` ïïäefngnih nicht gehen fönne. llnb boch urtheiïen bie ëTiö= ­~
mifihen Suriften gang anberä, inbem fie fagen: ,,jeber QSe=
fiher hat beëwegen, weit er hefiht, mehr Slecht alé berje= [
nige, welcher nicht Befiigt". llnter êläefih aber oerftehen fie l
mit unê hentigen ïénriften nichtê Sëïnbereêä, aïê bie mit %lb=
ficht anêgcühte thatfächïiche säerrfchaft über eine Cöache.
llnb biefe Qerrfchaft wirb, ohne nach ihrem äïtechtêägrniibe
gn fragen, oom (Betichte gefchügt. ®ie §Diacht atfo gieht
Sïecht: e§’> ift baä ëlïecht beê Qäefigeê, beffen äinerfennnng
teine höher entwicfeïte äïiechtêorbnnng enthehren fann, nnb
ware eê auch nnr anéä bem einfach praftifchen Girnnbe, baf;
wir unfereä (êigenthnmärechtê nicht froh werben fönnten,
wenn wir gegen ben friooïen Cëtörenfrieb erft bann Cëchnh
fänben, nachbem wir ihm ben %eweiQ nnferer %erechtigung
geführt hätten. .
äïtlerbingê muh ber êläefitger weichen nnb bie Cäache
herauêgehen, wenn ihm nachgewiefen wirb, bah er ohne
äïiecht fich ihrer hemiichtigt hat. Qilïein wie bann, wenn bie
ëache Siiemanb gehörte? ä>em Sagbherechtigten gehört nicht