HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 7

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äbie %ranen=@mancipati0n in ibrer ïbtaïitüt firebt nadj bbïïfbmmener f
Qiefreinng beë äïêeibeää anê feinem nntergebrbneten gnftanbe fbwuf gegen=
über bem álïèanne atê gegenüber ber gangen töefetlfcbaft. (Bie beanfprncbt
für bie ïgran bie gfeicbe nngebinberte iëntwicfinng iljrer äêübigfeiten wie ·
beim ábianne; fbrbert bie gfeicbe Sreibeit ber äberfbn fbwbt im nnberbei= {
rateten Cätanbe atê in ber ëbe feibft; in biefer bann bie (êáfeicbberecbtignng
beë ïïäittenê ber Qóatten nnb gteiebe Cötimme bei alien ëntfcbiiefmngen;
beanfprncbt baê ëïiectjt, nicbt gegwnngen gn fein, bem ábïanne in fein á,§anê» f
gn fbtgen; ferner gfeicbeê ëlïerfügnngêrecbt über baê äigentbnm eineê Seben e
nnb gïeicbe feibftftänbige äertretnng nvr bem êliicbter; enblicb bie gteicbe ·
ïïreibeit gnr ïrennnng nnb Gcbeibnng. äerner forbert fie nngebinberte ,
311[affnng ber {gran gn allen Söefcbüftignngen ber álïiänner nnb gn alien
Qlemtern beä Götaateê. Qinbticb baê Gtimmrecbt bei ben pbiitifcben Qïïabten
beë Banbeê, fowbf für bie áUinnicipaI=2[emter wie für baês ‘$arIament nnb t
; biemit berbnnben baê ëïiecbt ber äïêübtbarfeit feibft, nm gfeicb bem beften i
äbianne anê ber äïäabtnrne aïê ïäbtfêbertreter berburgngeben. '
J ïïêabr ift eê freificb, bag num abftracten ë)‘tecbtQ¤@tanbpnnfte anê bie
fbciafe nnb pbïitifcbe Sage ber »ï§ran atêä eine nnmünbige nnb befIagen§»= r
wertbe erfcbeinen tann. Qïêie ift eê nur mögïicb - mag man nnwiIIfür=
Iicb fragen - bafà bentgntage, im 19. ïsabrbnnberte, bei biefem @rän=
gen nad) Slicbt nnb tëmancipatibn beë Qáeifteê eë gefcbeben Fann, bdf;
‘ nocb bie eine Jgväïfte beê álïienfcbengefcbtecbteê in ber freien äntwicfinng
feiner geiftigen Qrüfte nnb ïgäbigfeitexi gebemmt, einer entwürbigenben %0r=
` mnnbfcbaft ber gweiten .S§üIfte preiëgegeben, nnb in ben einfacbften §Uienfcben=
W recbten ber ëeïbftbeftimmnng nnb beê freien perfönticben iïïëiitenë berfürgt {
f ift? ,,@eIbft ift ber §)Jiann“, aber ,,nnfeIbft ift bie ïäran". äïbbängig in ber `
; ïgamitie, abbängig in ber Qóefeüfcbaft, ift fie nnfrei in ibrem Qenfen, ‘
êïïênfïen nnb á§anbeIn. ®ie @150119 ber êdböpfnng, ber áüienfcb, biefeê ein=
_ beitficbe êlbefen, ift in gwei fn nngfeicb bereebtigte isfnitften gefpattenl i
Sm Qtftertbnme nnb nbcb `bentgntage im Qrient eine anêgefprbcbene
f Cëctabin, war bie äran immer, wogn eê bem êbianne beïiebte fie gn macben. ,
_ äaë álïiitteïatter nnb äïiittertbnm bvb fie.pIöt;,Iicb in fcbwürmerif cb er Qïerebrnng, ·
einem Qäötgen übnlicb, anf ben Slittar ber geit nnb biente in felbftgefüitigem
álïiinnebienfte gn iljren äüfáen. ê)JEitber Grnücbternng einer nenengeit fibwanb
and) ber Unfinn einer fu boblen Ccöcbwärmerei. 2[ber er batte gebbïfen, baê ' I
i %eib anë ben rbbeften @C[LIU€1I=«Q€UZ€1l gn befreien. €®er ritterticbe ëcbntg, ging
“ feitber in einen gefetglicben über, nnb waê biefer UDCB mangetbaft Iieë, baë
" gewann bie äran bnrcb bie Sbiacbt ibrer natürticben ïïëürbe, ber fie nnn nicbt ,
mebr berinftig geben fann, wenn fie ficb felbft begreift nnb bie áfäarmvnie .
ibreê äïêefenê nicbt gewattfam gerftört.
‘ äïber wenn ancb feine Cäctabin, eine gnm ïbeit llnfreie in ber @efeII=
· fcbaft (wenn man bie äreibeit be«3 äbianneë aïë áïïiaëftab nimmt) ift fie DDCJ5;
ja fetbft eine bafbwegêï ó§örige ift fie gegenüber bem (äatten, ber fie in fein
.S§an§ einfübrt. .
Sm Qitïgemeinen auf bie Cêrbaftnng bnrcb ben äbïann ­- fei eê %ater, i
ibrnber uber Góatte ­ angewiefen, ift bie gran fCQD1Ibl1b1l1`€B in baê gröfäte
9(bbüiigigfeitêberbäïtiiifä gebracbt, befunberê fübfbar für bie ïïranen ber