HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 30

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mollen, ïcheint unê; eine Llnmöglichfeit. tïaier geigt fich ib recht, mie ungu=
reichenb aIIe·2 menïchliche Gáeïeg ift, menn baê göttliche Giefetg, in unê nicht
ben %Db€1I bereitet, auf bem baê menichliche gebeihen fann. äür rbheáïèaturen
fönnte fein Qefeh geïchaffen werben, nm bie natürliche älutbritüt beê Sièanneê
bur llebergriffen gu bemahren. 5Daê beïte Gieïeh bafür mirb baës {ein, baê
_ humane ëöilbung unb êöilbung überhaupt in unïere Cäeete [egt. llnb in
bieïem ëinne unterïdhreiben mir mit gangem sïaergen eine êtelle in Snhn
ëtuart 9JiiII’§» älëluche, an ber mir feine geile änbern möchten. êie heihtï ­
,,i`;ch mill nicht berfuchen, gu beïchreiben, maê bie (She {ein fann
‘ gmiïchen gmei ä]3erfbnen bon gebitbetem Gieifte, übereinïtimmenb in ihren
älnfichten unb gieten, gmiïchen benen bie befte 2[rt ber (öteichheit befteht,
· _ bie Gbenbürtigfeit an ebler Qrafft unb ïgöhigfeit, mit ber fie fich gegenïeitig
überbieten,ib bah ïseber abmechïe nb fich baran erfreuen fann, gu bem 2[nberen
empbr gu ïehen unb Sseber abmechïelnb baê Göfücf geniehen fann, ben äïnberen w
ben ëllêfab ber Gntmicffung entmeber gu führen ober mm ihm geführt gn
merben." * Q
21Bir ïchïieëen hier nnfere Qäetrachtungen über bie ?~rauen=@man=
` eipatibn in ihren ëchranfen. lleberbïiifen mir baê (öeïagte unb
fprechen mir mit furgen äïibrten noch einmaï auê, mbrin mir bem äierlangen
nach ärauenáëmancipatibn beiftimmen unb mbrin mir unê mit ihren meit=
gehenben ïforberungen nicht einberftanben erffären fönnen, ib müffen mir
fblgenbe bier älliunfte feftftellenx
1. äbïle Cöleichberechtigung ber ïgrauen an allgemeiner 5BiIb11ng;
_ 2. ërmeiternng beê ïïefbeê öffentïicher äïrbeit unb ïhätigfeit, lDITJ€ll
eê bie ,,ä£ieibIichfeit" ber ïïrau unb bie äïibhïfahrt beê Gtaateê gnlüiät;
3. $§ernhaIten ber ïyrau bom pblitiichen @ebiete;
4. miibere ëëeftimmungen in ben Góeïetgen über bie Cëhe unb über E
` Qäerhültniä ber állliutter gu ihren Sëinbern.
ïàer (Seift ber geit verlangt ïchnett nach ëlïêfüïllïül. €®a§$ E®rin=
genbfte ift llnterrimht unb Qiiïbung. €®ieïe merben ber ibeaien
ïl§rauen=@mancipati0n bnn ïeïbft bieëpige abbrechen unb bie ärauen Iehren, _
' bah eine ungemefïene (Emancipatibn auê einem eingebifbeten Cêclabenthnme,
baê gar nicht befteht, für fie nicht gum $§eiIe führen mürbe, ibnbern bai;
ihre ber 2[utbritüt beê ällianneê bie ïïiage haftenbe ïlïiacht .
in gang etmaê älnberem liege, nämlichx in ber hbhen älchtun g, bie
ihm ihre 'iïrauenmürbe abnbthigt. -
* Vhat marriage may be in the cafe oi; two perfons of cultivated faculties, identical in
opinions and purpofes, between whom there exifts that belt kind of equality, fimilarity of powers
and capacities with reciprocal fuperiority in them - fo that each can enjoy the luxury of looking '
up tho the other, and can have alternately the pleafure of leading and of being led m the path
of development ­- I will not attempt to defcribe. Chapter IV, pag. 177.
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