HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 29

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haltung ber büterlichen Gáemalt ein ibèobuê für eine 2Irt ábiitgemalt ber
ábiutter (ähnlich wie bei ber Skitoormunbfchaft) gefunben merben, ber bie
, 9Jiutter toenigftenê fichert, bah ihr unmünbigeê fêinb nicht ohne ihre
Söeiftimmung bon ihr entfernt, eine êtanbeëmahl für baêfelbe nicht ohne
biefe Eöeiftimmung getroffen merben fönne unb bah auch ihre (Einroilligung f
gur Gfhe eineê minberjährigen Sïinbeê ebenfo gut nothmenbig fei, mie bie i
beê äêaterê? Sn ftreitigen ïçällen fönnte fa boch immer baê (bericht ent=
fcheiben. äïêarum maf; baêà Qiefeh ba, mo eê fich in ber (She um fo grohe
äragen hanbelt, bie álliutter gang übergehen unb hart auêfprechen, bah:
,,EUiinberjährige unföhig finb, ohne (Einmilligung ihreê ehelich en
Häaterê fich giltig gu oerehelichen.“ *
$’ï‘ann man ben ärauen Unrecht geben, wenn fie barüber Rlage führen
unb wenigftenê fo ioeit emancipirt fein mollen, bah man ihrer in biefen
Giefeheêáäaragraphen alé einer nicht gang, gu übergehenben ëtimme gebenft?
, , äöie (öefehe über bie fonftigen §3erfonen= unb Cëachenrechte in ber (She,
fomie bie über bie ëcheibung finb gmar unparteiifch gleich für beibe Giatten
gehalten, oerlieren aber in ber 2I3ragiê beê Cêhelebenê burch bie nicht gu
bannenbe natiirliche mie auch auêgefprochene älutorität beê ällianneê ääieleë
an ihrer gleichen ääebeutung für beibe ïheile. äöafá jeboch hier baê Giefetg,
feine feineren llnterfchiebe gu machen oermag, ift mol begreiflich. älber eben f
meil baê nicht möglich, follte bort, mo eine ábiilberung möglich ift, biefe auch i
gegeben merben.
iliur bei ben ,,n>ichtigen @5rünben", auê benen bie Cächeibung einer ëhe
erfannt merben fann,** möchten mir bie äijrage aufmerfen, ob eë nicht human (
xoäre, auch noch alê Gärunb 511 nennen, bafä bie Cächeibung nicht bloê in jenen
_ äüllen erfannt merben fann, mo erïoiefene fchroere äbiifêhanblungen ober nach
bem ëlïerh ültniff e ber 2]3erfonen f ehr empfinblich e, mieb erholte Qränfungen bor= i
liegen, fonbern auch, mo ein ïëïheil ~­ etroa nach mehrfach aufgetragener
ë]3robe5eit - mieberholt unb auf triftige Cärünbe geftütgt, erflürt: feine
álieigung gegen ben anberen fei nöllig erlofchen, er fönne mit bemfelben nicht
mehr leben. - ïäir benfen nümlich hiebei an fene ï·ülle, mo eine mit raffi=
nirter Runft umhüllte êööëmilligfeit beê einen ïheileë üuherlich unoerfänglich
erfcheint unb baburch ben anberen ber Elliöglichfeit beraubt, factifch erfahrene
Sëränfungen oor bem êïiichter anäugeben. äïie Qlbneigung beês leibenben f
ïheileê fann fich biê gur llnertrüglichfeit fteigern, unb man follte glauben, {
« baë baê Giefeh auch hier Cëchuh gu bieten im Cëtanbe fein foll, ehe baê bon ‘
" bem einen ïheile gefühlte Sèeiben gur Qataftrophe üufçerfter Cächmermut ober 1
gar begreiflichen äïiahnfinneê führt, roo bann freilich ein gar trauriger fach=
licher Qlnhaltêpunft borlüge. ­ 2`Bie gefagt, mir merfen nur biefe äfrage J
auf. êlïäeife (Sefehgeber mögen entfcheiben, ob fie 5u löfen ift unb mie eine
berlei humane (Ermeiterung beê Qiefeheê oor Ebiifgbrauch gu fchügen müre.
äluf biefe biêher erörterten áïieformen möchten mir bie äorberungen X
ber ’[·rauen=C~€mancipation um ,,($5leichheit in ber (She" gurücfgeführt roiffen.
ábiehr 5u verlangen unb namentlich bie Qlutorität beê ëbianneê nioelliren 511 (
#= rr. o. cs;. 2a. §. 49. J
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