HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 27

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@0 müffen mir benn anê Cärnnb ber Qlnfrecbtbaltnng eineê natnr=
gemääen äêerbältniffeê, fvmie ber Drbnnng nnb beê äriebenê in ber
i ïïamilie -=» alfo gn beren eigenem Qlëuble - bie älntorität beê Siianneê in
gr ber (~§l)e feftbalten nnb fönnen ber änrbernng einer Gáleicbftellnng ber '
Gáemalten gmifcben ben (Barten nicbt baê ïyelb ränmen.
< älber - mie ift eê mit ben llebergriffen, bie eine gnerlannte Qlnturität
gnr äulge baben lann, ba fie ficb biê gnr anêgefprbcbenen àïaerrfcbaft, ja bië
gnr ïnrannei beê einen Eïbeileë fteigern fann nnb ficb - mie mir ja täglicl;
feben - in ruben .S§änben ancb mirflicl) biê gn biefer áäöbe fteigert? l
J äïäir antmorten, inbem mir baê bbenëiefagte mieberbblen. ilïêb folctleê
müglicl) ift, mürbe eê ancb möglicl) fein bei ber bum ©efe§e anëgefprbclyenen
» ïbeilnng ber Gáemalten, fo lange eêà ,,nngreifbar" in berfcblnffener ebelicber
f Sëammer gefcbiebt nnb fo lange bie llebeltbat ficl) bnrcl; eine älnllage bem
i äliicbter entgieben fann. ïsft fie aber biegn reif, fo ftebt bie älnllage fa in
· i einem mie in bem anberen Salle frei, nnb ber eingige Unterfebieb beftünbe
. alfo barin, baë in ber ermübnten ,,(Ebe=§)iepnblil" bie älnflagen über §Recl)tQ=
A berletgnngen nur bänfiger nnb über geringfügigere llrfaclyen ftattfinben
l fönnten nnb mürben, alé bieë in bem biêberigen gnftanbe ber Cêbe ber äall
f ift. 280 märe aber ba ber Gieminn für ben ärieben ber Cêbe? £®er Llnfriebe f
mürbe anê ber ágäeimlicbfeit beë s§anfeë» mebr an bie Qeffentlidjfeit gebrüngt 1
·‘ t merben, bie Cilge nnb mit ibr bie ïçamilie nnr nm fn fcbneller gerfallen. Eëöenn
E wenn einmal Emann nnb äran ficb bur bem ëliicbter gegeniiber fteben, ba ift
3 non einer Qeiligfeit beê Eöanbeáä feine äliebe meljr. iöeffentlicbe Qlnllage eineê , i
ber Qatten full alfb nnr im änäerften áliotbfalle ftattbaben, nnb eê ift im
i Sntereffe beê êtaateê nnb ber Qiefellfcbaft, fie eber gn erfcbmeren alê gn
begünftigen.
älnbererfeitë abernnb eben anê bem le1g,teren@rnnbe liegt eê and) im
Sntereffe beê Cêtaateê, bie Cëbegefetge gn berbeffern, bamit bnrcb ibre %0r= “
trefflicbfeit bie älnflagen immer feltener merben.
ï®aQ ëmangellpafte biefer @5efet;,e, namentlicl) in (Englanb, mu ber Giatte
nocb ber ,,lord" (ber .S§err) beê Qanfeä beiät, mag mol bur Qlllem ben eblen
nnb begeifterten ääblfêfrennb äubn ëtnart Slliill gn feinen allgn ibealen %0r= Y
berungen veranlafät baben. J
Ebncb ancb mir möcbten felbft in nnferen milben öfterreiebifeben Gáefetgen,
mb faft an allen êtellen bie Gäleicbberecbtignng ber äranen, fmnbl maê äläerï l
f onenrecbtmie Cëacbenreebt (ëliecbtbeê Ciigentbnmeê nnb beêlêrmerbenê) betrifft,
gn erfennen ift, ámancbeë in Qïegng ber {granen abgeänbert münfcben, baê nnê
mit bem Gieifte nnferer bnmanen geit nicl)t im Cëinflange gn fteben fclyeint. f
(EQ gebt nämlicl) bnrcb baê gange (ïóefeg ein 3ng ber Snferinrität ber
äranen, ber an getviffen êtellen merllicb berbvrtritt nnb für fie i’5‘efcl)rün=
fnngen anêfpricbt, bie nacb unferer állieinnng vbne Cäcbaben beê Giangen
leicbt anfgebbben merben fönnten. f
@0 fcbeint nnê bie für beibe Giefcblecbter gleicbeäïeftimmnng beê vier=
nnbgmangigften Sebenêjabreêá für bie Górnäjäbrigfeit eine fDlCl)€, bei ber baê {
meibliclye (Sefcblecbt im áliacbtbeile gegen baä männlicbe ift. E®ie llngleicbbeit
liegt barin, baë bem meiblicben ©efcl)lecl)te, mail eê früber gnr älieife gelangt, f
_ ber Eäbrncf ber álïêinberjäbrigfeit ancl) früber empfinblicb merben mufä. ~ f