HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 26

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baê milbe êlïêort: ,,.S§anpt ber §amilie“, eê fagt nicbt: ber ,,.§§err”, nm nicht
‘ gneiner gn barten Qlnêlegnng gn oeranlaffen. Qlber in bem, bag bie ï·ran ,,bie
Sïèaëregeln beê Emanneê gn befolgen babe", liegt mol bie bolle älntorität
beëfelben anêgefprocben. ~
fêönnte eê aucl; mol anberê fein? nnb roirb eë je mol anberê merben?
llnb bocl) tränmen bie Ssbealiften nnb §§ül)rer ber %ranen=(53mancipa= ‘
tion bon einer bölligen (Bleicbbeit in ber gegenfeitigen Cätellnng ber @atten!
Solyn Cêtnart Sïiill fpricbt eä in feinem êlincbe bentlicl) anë, bag eQ» nicbt
notbroenbig fei, baë in ber Gbe ein ïlpeil nnr gn entfcbeiben, ber anbere nnr I
ficb gn fügen babe. @1: oergleidjt ben C~€l)e=(ïSontraet mit be1n (Sontracte einer '
($5efcbiiftê=ïl)eilbaberfcbaft, bei ber ebenfomenig bem einen ïbeile bie gange
Sleitnng, bem anberen bie Qäerpflicbtnng gn geborclyen gngeïniefen ift. * C
êörancbt eê mol, baë Cëopbiftifcbe bi­efeêi%ergleicbe§» erft anfgnbecfen? n
êollen mir fagen, bag Sobn êtnart Elïiill ber (Ebe bann ancl) alle bie @igen= _ I
fcbaften eines? Gáefcbäftêoertrageê geben müëte, namentlicl) bie Gïigenfcbaft,
ficl) mit folcber Sêeidytigfeit feben Qlngenblicf einoerftänblid) anflöfen gn I
fönnen, mie biefä bei einer Qefclyäftêoerbinbnng ber {fall ift. ïäenn in ber
(ëbe g. EB. bie ëmntter mill, ber ëobn folle für bie biplomatifcbe Slanfbabn
ergog en merben, ber %ater aber mill, er foll gum ïëanbmirtbe gebilbet roerben, I
fo fann ficb bie Cïbe beäbalb nicbt anflbfen; nnb eê ïoürbe felbft i1n ‘{§alle ,
ber älnflöfnng ber Cätreit nocb nicbt entfcljieben fein. ïbie löfntfcbeibnng mnfá I
bielmebr getroffen merben nnb biegn ift eben bie Qlntorität eineë ber beiben
Gäatten notbnnenbig, melclje bie Qntfcljeibnng anëfpricbt. A
€®ocl; Ssobn Cätnart älliill mill biefe älntorität nicljt allein bem ällianne I
übertragen, nnb fcblägt eine ïbeilnng ber Gáeïoalten ** gnaifcben ábiann nnb
äran für bie täglicben gmifcbenfälle oor, bie fcbon im C$5be=@ontracte
beftimmt ioerben foll, fo gïoar, baë jeber ïbeil abfolnt in feinem ®eparte=
ment toäre nnb febe äëerünbernng, bie im ïëanfe ber geit im Gnfteme nnb
ber erften ïgeftfegnng notbtoenbig mürbe, mieber ber Bnftimmnng beiber
Ebeile bebürfe. ~ äliie eë aber in jenen bänfigen äüllen fein mürbe, mo bie
äöepartementê ineinanber greifen nnb mie eê fein.roürbe, toenn bie beiben
Eljeile über neue Qlenbernngen nidyt einig ïoerben fönnten, fagt nnê Sobn
ëtnart állèill nicbt. _
"` äïëir gmeifeln beäbalb, baë eine fo naibe älëaragrapben contrabirte (Ebe
gegen Unfrieben beffer affecnrirt fein bürfte, nnb gieben eine natnrgemääe
Elïèonarclpie in ber (Ebe einer fo fünftlict) oerbrieften ältepnblif oor. Qïëir
. gmeifeln, baë bietnatürliclje Ungleicbbeit an äüntorität gïoifcben álliann nnb
{ran ficb ancl) in biefer äliepnblif nioelliren bürfte. äbaê immermäbrenbe
leibige Qïernfen anf bie älêaragrapbe beê (ë3l)e=C~Sont1vaeteQ> ïoürbe nnr eine
beflagenêmertlye Sïëälte in bie äierbinbnng bringen nnb ïoürbe bie bennocb
nnanëtilgbare Qlntorität beéä ällianneë nnr gn gröfgerer .S§ärte nnb gn einer
raffinirteren Elïëirffamleit anfftacbeln, bie ­ bebntfam gebanbbabt - eine
gar leibig lange geit ,,nngreifbar" für baê Cfinfcbreiten eineê áliicbterês bleiben
nnb baê Seben ber gran genngfam oerbittern bürfte.
` . * Chapter II, pag, 71.
** Chapter II, pag. 27. ·