HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 25

JPEG (Deze pagina), 1.25 MB

TIFF (Deze pagina), 8.89 MB

PDF (Volledig document), 36.97 MB

23
; gegogemtoerben müffen, mollen namentlich bei biefer Sorberung nnterfnchen,
xoorin fie begriiubet ift, nnb maê ihr gngeftanben merben fann. `
I, äïäir unterfcheiben babei guoörberft bas? ,,lIngreifbare“ ber ïtage bon
r bem ,,@5reifbaren", baë heiht baë, ma; oom inneren S3eben einer (She fich
bem fremben ëlälicfe nnb ber fremben Cëinmifchung entgieht, nnb naaë hieoon
nach äluhen bringt, unb ïoorein fich bie ©efehe einmengen lönnen. gn fageu, f
wo hier bie (lïórenge oon bem Cïinen nnb bem Qlnberen liegt, ift freilich fchmer.
Läïhe nnb ïyamilie finb ein Qeiligthnm mit berfchloffenen éliiegeln, in baäà
lein lïáefetg, gnr Gchlichtnng ber inneren Qêorgünge hineinreichen fann nnb
g hineinreichen barf. Bb äriebe ober llnfriebe, lêiliicf ober llngliicf barin
. herrfche, eê fiimmert nicht ben Citaat, nicht bie Góefellfchaft. €®ie Górenge, bie
biefen ,,ungreifbaren“ ïheil ber Stage abfchlieht, ift baher offenbar bort gn
fuchen, too @iner ber beiben Qïóatten ober beibe oon felbft anê bem ber=
C . fchloffenen Sïaaufe treten nnb bie áïvilfe beê ëtaateê anrnfen.
”i`i äöie €®octrin ber äraneneümancipation roill aber fchon innerhalb
~·* biefer Gárenge ihre äïieformen beginnen. Gêie mill bie ärau, alê ben fchmii=
1 cheren ïheil, fchon innerhalb biefer Górenge gegen ben Wiann, alë ben
c ftärferen ïheil, befchütgeti. Cëie fpricht anëz er foll nicht ber ,,ó§>err" fein - f
eê foll oöllige @leichheit gmifchen ben Giatteu proclamirt tnerben. Eäaê ift t
u mol fehr human_ gebacht nnb theoretifch fehr fchön. älber, naelche anhere ‘
Elliacht, melcheê Giefeheêtoort mill bieh oerroirflichen? äïäirb trotg, allem äluëç
fpruche bie Ungleichheit nicht bennoch beftehen? Unb mie ift eë benfbar, bah
gmei &Uienfchen gufammen leben fönnen, ohne bah gnr Cäfntfcheibung bon
i unauêbleiblichen Wieiiinngêberfchiebenheiten ber eine ïheil eine mehr ent=
~­ fcheibenbe ëtimme alé ber anbere habe? CSEQ tann boch nur immer Cöïiner
ëliecht behalten. @5oll bieh nielleicht abïoechfelnb gefchehen? 233ie mollten fie
baê unter fich regeln in ïïällen, too Seber gleicheê Qlnrecht gnr Chntfcheibung l
nicht allein gu haben glanbt, fonbern mirllich hat; mo ïeeber meint, eë fei i
. fomol für fein Gilücl mie auch für baê @lücf beë Qlnberen nicht gut, wenn {
j ‘ er bem Sllnberen nachgibt; mo fchliehlich boch eine gemiffe, unbeftreitbare
` älntoritiit entfcheiben mnh, ein Slliachtmort auf (Einer ëeite abfolut nothe
ff toenbig toirb? Elïinh biefeê älliachtmort in lehter áïnftang nicht in natiirlicher
$2 üeife bem állianne gufallen? äïëir haben feine bon ber áliatnr ihm gemorbene
älntorität fchon friiher im Cfingange unferer Qäetrachtungen befprochen, unb
fie auê ber eigenthiimlichen ïèerfchiebenheit ber Giefchlechter hergeleitet. Cêie
beftanb baher, noch ehe fich bie Gáatten mit einanber oerbnnben hatten, nnb
‘§ feht fich in ber Cëhe nur in naturgemiiher ääeife fort. ën Cërtoiigung Qllleê
·, beffen machen auch bie Gäefetge aller Slanber ben älliann gum ,,6§anpte“ ber
X ïyamilie, meifen ihm bie enbgiltige Cóïntfcheibung gn, nnb beftimmen, bah bie
ärau feine fur bie Drbnung beê Sïuanfeë gn treffenben ähiahregeln auch gn
h befolgen habe.* €®a<$ Giefeh mählt (in nnferen öfterreichifchen Cêiefetgen)
J * 5Daä allgemeine öfterreichifche bürgerliche (üefehbnch beftinunt: ‘
¤ ,,§. 91. Eber Wcann ift baë Qanpt ber äamilie. Su biefer (Eigenfchaft fteht ihm notgiiglich bas i
, ëlïccht gn, bas @(lll§!UCfCll gn letten; eês liegt ihm aber: auch bie äläerbinblichfeit ob, ber Cähegattin nach 1
feincm Qïermögen ben aiiftünibigen llnteuhnlt gn netfchaffemannb fte in_ allen jlïmätïtillen gn oertretenfa _,
i nl Dnrut§nï’2scr§äï,të"i,f‘ià?iit?“h§’§äf?§"g?€ä,rZ’§äï"äïï’ eïïh§§à‘$äiEm?;°1äïï°ëïmlï‘䑧ägC”ïf§ë$°ä¢ii$ï`éä
beiguftehen, nnb fomeit eê bie häuëliche Drbnnng erforbert, bie von ihm getroffenen Wiahregelxu fomol f
f felbft gn befolgen, alé befolgen gn machen." f
· I
i