HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 23

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I. I
21 L I
©ê i{t beëhalb nicht benlbar, auch wenn bie {granen ihre Cäache {elb{t I
bertreten fönnten, auch wenn man ein ${3arlament annehmen fönnte, wo bie
{granen in ber ábiajnritüt ihre Cëihe hätten, nnb welcheê bann bie bolle
T (Emancipatinm alê ein Gárnnbrecht ber granen an§»{prechen würbe, bah bie{em
(ê5e{et;,e eine {blche pralti{che älnwenbnng würbe, baë babnrch baë innere
!Be{en ber älngelegenheit natnrwibrig beriinbert werben lönnte.
· llnb bann! (Ein ïliarlament, in welchem bie §`5~ranen in ber ëlliajbrität
{äïgen, ober wbrin {ie überhaupt mittagen, wb {ie über tau{enb €®inge, über I
· bie nnr männlicheê 5Bern{@wi{{en nnb männliche lërfahrnng ent{cheiben lann I
(bnn ber man boch gngeben wirb, bafg {ie weiter alëá bie weibliche reichen I
fann), ihre gewichtigen Cëtimmen abgngeben hätten, würe ein {blcheê ï[3arla=
ment nicht ein Linbing?
Qlber, wirb man {agen, wenn ben äranen auch nicht bie Qïëählbarleit I
gnge{tanben werben lann, baê ëliecht ber älëahl, baê biecht, ihre %ertrauenê= I
männer in baê ëlëarlament {ich {elb{t gn wühlen, baës lann ihnen boch nicht I
" bnrenthalten werben? I
~· álinn hat {elb{t baê {reie älmerila, l1`D§b€111 eine ibepntativn bnn äranen
am 12. äïebrnar 1870 in ben áïiallen beê Cïapitblê bnn %l%a{hingtbn vor
einem Cïbmité bon Cäenatbren er{chien, nnb 1nit grbëer 2Sereb{amfeit baê
Cëtimmrecht verlangte, {ich biêher nicht ent{chIie‘3en fönnen, ben ïyranen « I
baë{elbe {reigngeben. álcnr eingelne ëtaaten ertheilten biêher ihre §n{timmnng.
ïsn Cënglanb, wb äïbhn Cêtnart älliill bie 2[1TQ€l€Q€11D€ilDD1‘bl1§ älêarlament
brachte, nnb wu {ich {either ber{elbe Qlntrag {a{t {ührlich erneuert, war bei I
ber legten ben (Segen{tanb berathenben Unterhanääberhanblicng wvl nnr
eine {chwache älliajbritüt bagegen, 220 gegen 157 Gtimmen, aber bennbch
fbnnte {elb{t im {reien Cênglanb, wb bie Qïbllêrechte {b hbch geachtet werben, ·
bie êache biêher noch feine il33nrgel {chlagen. I
ï`sn anberen Sänbern Cïnrbpaê i{t {ie biêher 0{{iciell nicht einmal I
angeregt wbrben. * I
Bb nnn je {ür bie äranen ein ïag anbrechen wirb, wb {ie {ich all=
gemein an ben äïëahlen beää Sèanbeê betheilen fönnen, wi{{en wir nicht, lönnen
aber nur wieberhblen, ba{5 eë ihnen {iir ben {peciellen gwecf ber ï$ranen= •
@UTl11ICi{3l1liDII wenig niihen würbe, {elb{t wenn eê ihnen gelingen fbnnte, I
ib {bgar wühlbar gn werben, nnb mit im ëliathe ber álïiänner gn {igen nnb gn
· tagen. fähre 2In{prüche an bolle @1lIG1TCi]3CtliD1T miiëten immer bon bem
ge{nnben §Uien{chenber{tanbe ber ämehrheit über{timmt werben.
Elibthwenbige EYie{0rmen aber tönnen nnb mii{{en {ich nach bem @5ei{te
ber Sehtgeit bon {elb{t bnrchringen, nnb eë i{t im Sntere{{e ber ällcänner
I {elb{t, {ie hmmblbg mit allen ïsbrbernngen ber geit bnrchgn{iihren. êllian
mn{§ nnr nicht,wieï`suh1iC‘5tnartálJiillth1it, bie áUèüIUI€ïU€I{0mHIllIUQ€U wie ein
ben {granen feinblicheês Qager betrachten, bon welchem nimmer baê .§§eil ber
Sranen fommen lann. Gäibt nicht er {elb{t nnb hnnbert anbere gleich ihm
ebel benfenbe álliänner baë be{te §engni{;, bah eê bie ëlliänner {elb{t {inb, bie I
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_* Su Defterreich genieïxen wol ääcfiherinen lanbeêfiirftïicher (ëiiter in ber (örnmae beä_G5ïP{3= I
grnnbbe{xl,5e£s allerbingë baê êlïëahlrecht. (S35, brancht jeboch nicht er{t betbnt gn werben, bai; hiennt nicht
eine Qïvnceïfiun an bie äranen im Cêinne ber 3ranen=(»5mancipatiun gn erblicfen i{t, {bnbern bai; eê hier
ber (äjeïehgebung blu; barnm gn thnn IUGI`, ben (óörniägrnnbbeïitg, als {nlchen v0ll{tünbig gnr Qëertretunü I
_ gn brmgen I
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