HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 22

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bagn gehen, baf; fie ihre gefeïlfchaftliche êteünng berfennen? baë fie ihr
‘ gngemiefeneê grbëeê nnb fegenënbifeê %irfen im engen Qreife nicht mehr
grbfä genng finben nnb nach öffentiichem Hïêirten trachten?
2Bir gIanhen,ba1ä2(IIeQ, maê ber Cëtaat, n1n anbererfeitë nichtthrannifch
gn fein nnb‘ nicht mehr gn berfagen, afê baä alïgemeine Qäefte erfbrbert, gn
thnn vermag, barin hefteht, bafä er eingefne êijranen, bie bnrch ein mühe=
bblïeê ëlêrivatftnbinm (unter ääenütgnng ber öffentlichen Cóïahinete nnb $3ah0= ·
ratbrien) nnb bllïdjïiQDïDf€SI$`ïüfü1IQ€U8€HgHi‘B von einem mahrhaften €®range
nnb nnn fpecififcher Qïegahnng für eineêöernfêmiffenfchaftabgeïegthahen, anch ·
gnr älnêühnng ber ä]3rariêä in biefer äiäiffenfchaft hereitmilïig gniiiët.
Eäieä fcheint nnê ein áDiitteI1neg, bie {granen nicht gang nvm gefehrten
‘ Qiernfe anêgnfchïieäen, aher auch jeber fchäblichen Llehermuchernng eineää
boch gemifg erceptibnellen Gëtrehenë nbrgnhengen.
êïïäir fönnen nnn einmai ber hun ben Ssbeatiften hegehrten §ranen=
(Emancipatibn in Qäegng anf bie ëlïêahf beê Qiernfeê nichtfchranfenlbê heiftimmen. _
(öleichheit ber pbtitifchen ëïiechte. `“
Ebiefe äbrbernng, meiche für bie ïyran baê gfeiche Qïäahfrecht mie für
ben äïliann nnb bie gleiche äiäähiharfeit in bie DDIf§U€I`ïï€t€11b€1I %erfamm=
Inngen beê Banbeê verfangt, ift eigentlich ber Sïëernpnnft ber @l1IdlICi]JütiDH§°>·=
ärage. $®enn man nrtheiit fn: (Seminnen bie äranen einmaf êitg nnb
Cëtimme im ëfiathe ber ëïüänner, fu fönnen fie ihre Cêache feïhft nerfechten;
fie merben nnb müffen bamit bnrchbringen, nnb merben fich fn bie Cäefetge
gieichfam feihft gehen, melche bie Cïmancipatibn fichern.
áïinn märe bieä freitich baêä áïliittet, bie Elienbfntibn anf gefehmäëige
äïêeife bnrchgnführen. (E6 fragt fich ehen nnr: barf man fie überhaupt ihren
ëïïëeg nehmen Iaffen? ën bem iïïêbrte, bah eê gefehmüfaig gefchehen fbü, Iiegt
ja fu niet llnnerfänglicheê. äïher bie Cëache fefhft ift nicht nnnerfängiich. êie
ift hun fu nnenblicher ïragmeite, nnb geeignet, ben gangen fänftanb ber @5efe[I=
fchaft fu ratibnell nmgngeftatten (namentlich waê C&he nnb ï~amiIie hetrifft),
baë an eine Slbcfernng ber Qäerhültniffe, mie fbfche bnrch bie Uehertragnng ber
pblitifchen äfiechte an bie §§ranen ergengt mürbe, nicht gefchritten merben barf; _
ahgefehen babbn, bah baê (Befchäft beê Qïäähienê nnb fich ïïêähïenfaffenê in *
biefer Eläegiehnng gar menig gnm meihlichen äïäefen ber {gran paffen bürfte. ‘
äbieäermeigernng biefer ëtiechte ift mblnicht, mie 8DI)1I Cëtnart 93iiH ben
älïiünnern vbrmirft, eine ïhrannei, bie anë ihrer ëeihftfncht nnb anë ber ·
ïynrcht entfpringt, an ihren hiëherigen ëliechten etmaê eingnhüfêen. €®aQ ift
mbt ëlährafe. €®ie àïliachtftelïnng beê äïlèanneë ber äïran gegenüher ift eine ,
fo in ber áïiatnr ber Giefchfechter hegrünbete, baf; eë ein bergebïicheë
êöeginnen märe, ©efe§e anfgnftelïen, bie biefeê llehergemicht nerfchminben
. machen f0IIten. cïvöchfteiiê nrürben bie älïiänner babnrch gnr êläbrficht ermahnt,
nicht anffüllig gegen bie (Sefetge gn berftbfgen. €®ie fich bem flïnge entgiehen=
ben äêerfünbignngen bagegen niürben beftb gröfger fein. êëöenn baê 23`anb,
. an meichem ber áïliann bie äran in Qïhhängigfeit erhütt, ift fu ftarf, aber anch
‘ fb geheim, baä eë ber ëDiann tanfenbfach mifáhranchen tann, ehe er bem
Gáefehe gn berfaïïen gn fürchten hat. _
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