HomeDie Frauen-Emancipation in ihren SchrankenPagina 18

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ïj äbnch ware auch biefeê gn bebenfen wegen ber lingerechtigleit, welche
L babnrch gegen bie @efa1nn1theit nerüht würbe, 1111b eê wäre beffer, jebe wei= f
f tere %l11ê’>l1ilb1111g gang, bem S.B12iDL`tt=@tLIbiLlI1I gn ülierlaffen, 11nb ben jnngen
f ïbamen hiegn allenfallê hln?) bie äenühnng ber GGIIITIIILUIQCII, phhfifalifchen
li (Sabinete nnb Salmratbrieii gn geftatten, bie gn ihren Gtnbien erfbrberlich
· wären. ‘ .
Sëeineêfallê aber full ber Cätaat, wie gefagt, bie áïaanb bieten, bie
1 erwaihfene weilaliche .E"5ngenb in ällienge in bie .S§>örfüle ber llniuerfitiiten _ _`1;
gn briingen, noch weniger aber, wie erwühnt, gn bem gwecfe, 11n1 fie 1nänn= ’*
1 licheni Qäernfe gngiiführeng wbrüber wir fbgleieh eine nähere Qïetrachtnng
a11ftelle11 wollen. «
1 ` gum Gálücfe ift biefä Qllleê anch nicht nbthwenbig, nm ber SDTZDCUIIIQ ii
1 ber granen nach "gleicher 5Bilb11ng" gerecht gn werben, IUCIIII man nnr
1 barnnter bie gleirhe allgcnieine Släilbnng nerfteht, welche ein gleich auQ= _
gebilbeteê ®enlnern1bgen n11b jene C?>nn1111e von Kienntniffen bnranêfetgt, bie ‘
‘ hefähigt, i11 jebeê fpecielle äadh beä Qïêiffenê nach äelieben ober 9ibthwen=
· bigleit bnrch fpeeielleë êtnbinni ein5,ngehen; waê wvl baê l1eg,eichnenbfte ,
állierfxnal allgexneincr Qäilbnng ift. áäiefür reicht aber baë bben angegehene
äU2aB ïwn Unterricht nbllftünbig anê.
4 Gáleichheit i11 ber Qïêahl beê äernfeê. {E
3DbU Cätnart êlliill llilllmt biefelbe in Qlnfprnch alê ei11 älnrecht ber {-1
, %ra11en,baQ ihnennichtlünger nbrenthaltenwerben barf. (Er 11in1n1t hiebei an, *`
,§ baf; bie ïfëranen baêfelbe leifte11werbe11, wie bie álliänner, nnb bag eê höchftenä .
el1enf0 miele nnfühige äïranen geben wirb, alë eê feht nnfähige EUiünner in ‘ .1
1 allen ëïiichtnngen ihrer Qïernfëthätigfeiten gibt. `
(Er legt biefer Qlnficht wieber bie Gäleichheit ber geiftigen ïacnltäten {
beiber (öjefihlechter (bie noch mehr hervortreten würbe, wen11 fich bie ïeran
1 frei entfalten lönnte)3,n(~§rn11be; ja, er fpricht fich fbgar gn Cännften ber i '
1 {granen bahi11 anê, bafä fie für gewiffe geiftige Qäefchäfte noch geeigneter alë `
g bie ëDiänner feien.
' C50 ninbicirt er ihnen wegen ihrem rafchen êöegreifen bbrhanbener
iïhatfachen nnb wegen ihrer fchnellen (Einficht in bie Qharaftere ber §llien=
J fchen ein hefbnbereê Gáefchicl für bie äliegiernngêlnnft nnb für baê älmt eineê
ïBïCl1Ii€ï=€milIifl€I§ (,,benn fie würben fich ftetê bie rechte llmgebnng gn i“·
· wühlen wiffen, wbrin ja hanptfächlich bie Eltegiernngêfnnft befteht"), nnb *
üherhanpt wegen ihrem @inne für baë %3raftif1he nnb ihre Góabe ber Sntni; ;
, tion (währenb heim állianne mehr baêä Göpecnlatine vbrwiegt) anch für bie · '
Sleitnng nntergebrbneter êtaatêämter alé älbminiftrawren, €®irert0ren nnb
Qêbrfteher öffentlicher Snftitnte n. f. w. , "
Qhne nnê hierin in eine äläuleniit eingnlaffen (bhgleich fich gewiffe C5ei= f`
· t€1Ib€§ weihlichen äïëefenê anfgiihlen lieBe11,_welche, abgefehen felhft non E
fi . phhfifcher llnmöglichfeit, einer älnêübnng münnlicher %ernf@thätigfeitgerabe= i
gn wiberftreben) wollen wir nnê bielniehr mit ber pbfitinen Cëeite ber
ïhrage befchöftigen, welche äBege ber ïyran für (Srwerb nnb bffentlicheê äïëirfen _ ff`;
nffen ftehen, nnb wie weit fie biefelhen gn betreten vermag. ­ f